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369 Beiträge

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Trachtlücken sind periods ohne ausreichende Nektar- und Pollensammlung, die für das Bienenvolk zu Versorgungsengpässen führen können. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 3.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes und erläutern Ursachen, Wirkungen und praktische Massnahmen zur Überbrückung und Ressourcensteuerung.

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Welche Eigenschaften sind erforderlich, um ein guter Imker zu sein? Sie sind zahlreich, da die Imkerei auf sehr unterschiedliche Techniken und Fachgebiete zurückgreift. Einige sind von Anfang an vorhanden, andere werden im Laufe der Zeit erworben.

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Die komplette Brutentnahme ist eine biotechnische Massnahme zur Reduktion der Varroabelastung ohne direkten Einsatz von Varroaziden. Das Verfahren greift gezielt in den Brutzyklus ein und setzt stabile, leistungsfähige Völker voraus. Die folgenden Hinweise basieren ausschliesslich auf dem offiziellen Merkblatt 1.6.4 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Im Laufe des vergangenen Jahres wurden in der Fachpresse häufig Artikel über die Verfälschung von Wachs veröffentlicht. Die Schäden äußern sich in dem Zusammenbrechen von Waben, lückenhaftem Brutbild auf frisch ausgebauten Waben sowie in Bienen, die beim Schlüpfen stecken bleiben. Ursache dieser Probleme ist die Beimischung von Stearin, Paraffin oder anderen organischen Substanzen. Auch Pestizidrückstände können Schäden verursachen. Wie aus der Erfahrung mit Mottenkugeln bekannt ist, besteht zudem das Risiko, dass unerwünschte chemische Zusätze im Wachs später im Honig wiederzufinden sind.

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von DALILA BOVET

Von Persönlichkeit bei Tieren kann man sprechen, wenn über die Zeit hinweg konsistente individuelle Unterschiede beobachtet werden, die sich in unterschiedlichen Kontexten zeigen. Manche Bienen erweisen sich als stärker von Neuem angezogen als andere. Diese Verhaltensunterschiede beruhen auf genetischen Variationen. Kann man daher schlussfolgern, dass Bienen eine Persönlichkeit haben?

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Können Honigbienen dauerhaft ohne Imker überleben? Freilebende Völker gibt es auch in Europa, doch die hohen Verluste in Schweizer Untersuchungen mahnen zur Vorsicht. Dieser Artikel befasst sich mit den Überlebensmechanismen und den natürlichen Abwehrprozessen gegen die Varroamilbe, um daraus nützliche Erkenntnisse für die Praxis der Imkerei zu gewinnen.

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Melizitose ist kein Fehler des Waldhonigs, sondern ein natürlicher Zucker bestimmter Honigtau-Trachten. Problematisch wird sie vor allem dann, wenn der Honig schon in den Waben kristallisiert oder wenn solche Vorräte im Winter im Brutraum bleiben. Der Artikel erklärt Herkunft, Mechanismen und praktische Konsequenzen für Ernte und Überwinterung.

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Propolis ist ein von den Bienen hergestellter Naturstoff mit zentraler Bedeutung für die Hygiene und Stabilität des Bienenvolkes. Das Merkblatt erläutert Herkunft, Funktion und imkerliche Bedeutung von Propolis im Volk. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.1.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Die Überwinterung ist eine zentrale Phase im Bienenjahr und entscheidet wesentlich über die Volksentwicklung im folgenden Frühjahr. Sie setzt gesunde, ausreichend starke Völker sowie eine angepasste Vorbereitung voraus. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes und fassen die wichtigsten Punkte zur erfolgreichen Überwinterung zusammen.

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Man könnte annehmen, dass asexuelle Fortpflanzung in eine evolutionäre Sackgasse führt, indem sich schädliche Mutationen anhäufen und schließlich zum Aussterben der Art führen. Neuere Studien zeigen jedoch, dass dies nicht der Fall ist, und der Drohn ist ein gut untersuchtes Beispiel dafür. Der besondere Fall der Fortpflanzung von Varroa destructor ist aufschlussreich: Diese Milben weisen weniger schädliche Mutationen auf als andere sexuell reproduzierende Insekten …

Beispiele für asexuelle Fortpflanzung bei einigen Tieren: der Hammerhai, der Leopardenhai, der Sägefisch, die Seeanemone, der Komodowaran, der Gecko, die Blattlaus, die Schildlaus …

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Wie groß ist das ungefähre Brutvolumen in Abhängigkeit von der Legeleistung der Königin? Über wie viele Brutraumrähmchen muss die Königin verfügen, um ohne Platzbeschränkung Eier legen zu können?

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Der Bienentanz ist ein in der Imkerei und Ethologie verwendeter Begriff für ein System der tierischen Kommunikation, bei dem sammelnde oder erkundende Bienen (durchschnittlich 5 bis 25 % der Sammlerinnen, die zu den ältesten und erfahrensten gehören; die übrigen fungieren als Empfängerinnen und warten auf das Signal der Spurbiene) den in der Kolonie verbliebenen Empfängerinnen die Entfernung und die Richtung der Nahrungsquelle übermitteln, an der sie den für die Honigproduktion notwendigen Nektar und Pollen der Blüten sammeln können.

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Die Asiatische Hornisse breitet sich in der Schweiz schrittweise aus und sorgt bei Imkerinnen und Imkern zunehmend für Besorgnis. Umso wichtiger wird es, sie sicher zu erkennen, ihre Nester zu unterscheiden und bei Verdacht richtig zu handeln. Dieser Artikel bietet praxisnahe Orientierung dazu, wie man die Art identifiziert, einen Verdachtsfall korrekt meldet und welche Schutzmassnahmen am Bienenstand derzeit am realistischsten sind.

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Die Honigproduktion beschränkt sich nicht nur auf die Ernte und die Gewinnung: Sie unterliegt auch rechtlichen Rahmenbedingungen, die die Primärproduktion, das Produktrecht und die Rückverfolgbarkeit betreffen. Dieses Referenzdossier bietet Schweizer Imkern einen praktischen Überblick über die wichtigsten zu beachtenden Punkte, die anschließend in übersichtlicher Form in einer Übersichtstabelle zusammengefasst sind.

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Der Apidea-Dispenser ist ein zugelassenes Verdunstungssystem zur Anwendung von Ameisensäure in kleinen Begattungseinheiten und Ablegern. Aufgrund der hohen Empfindlichkeit dieser Einheiten ist ein exakt eingehaltenes Vorgehen besonders wichtig. Die folgenden Hinweise basieren ausschliesslich auf dem offiziellen Merkblatt 1.2.4 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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(Von Jean Riondet)

Die Frage der Zufütterung stellt sich immer wieder: im Frühjahr zur Stimulation der Völker und um zum Zeitpunkt der ersten Trachten starke Populationen zur Verfügung zu haben, dann im Verlauf der Saison in Trachtlücken und schließlich, um die Wintervorräte sicherzustellen.

Jede Entscheidung, seine Völker zu füttern, muss gut überlegt sein, die Jahreszeit berücksichtigen, ein klares Ziel haben, und die Zutaten müssen so gewählt werden, dass sie die Fragen korrekt beantworten: wann ?, warum ?, wie ?

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Für Sie gelesen von Claude Pfefferlé

Doch wohin fliegt die Königin eigentlich? Der bislang einzigartige Fall einer sammelnden Königin! Wieder gerät ein Dogma ins Wanken…

In der Landschaft im Norden Sardiniens wurde im Frühjahr 2021 erstmals eine italienische Honigbienenkönigin (Apis mellifera ligustica) beobachtet, während sie an einer Borretschblüte (Borago officinalis) sammelte – sehr wahrscheinlich im Rahmen eines Orientierungsfluges vor der Paarung.

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Im Laufe der Jahreszeiten verändert sich das Bienenvolk ständig: Es wächst, erreicht seinen Höchststand und bereitet sich dann nach und nach auf die Überwinterung vor. Parallel dazu folgt Varroa destructor seiner eigenen Dynamik, die oft weniger sichtbar, aber entscheidend für die Gesundheit des Bienenvolkes ist. Das Verständnis dieser beiden Entwicklungen ermöglicht es, besser zu erkennen, was im Bienenstand vor sich geht, und zu verstehen, warum bestimmte Jahreszeiten besonders kritisch sind. Dieser Artikel bietet einen klaren Überblick über die möglichen Verläufe im Laufe der Saison.

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Die Waben dienen nicht nur zur Lagerung von Honig oder zur Aufzucht der Brut. Eine Studie zeigt, dass Bienen sie auch als Ruheplatz oder sogar zum Schlafen nutzen. Anhand der Bewegungen des Hinterleibs lässt sich eine schlafende Biene von einer Biene unterscheiden, die damit beschäftigt ist, die Brut zu wärmen, was neue Einblicke in die Organisation des Lebens im Bienenvolk eröffnet.

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Die Frage stellt sich jedes Jahr erneut: Soll man die Völker am Ende des Winters füttern oder nicht? Die Antwort muss differenziert ausfallen. Die Futterreserven haben einen direkten Einfluss auf die Eiablage der Königin. Es ist bekannt, dass reichliche Reserven und regelmässige Nektareinträge die Eiablage deutlich stimulieren, und wenn Pollen reichlich vorhanden ist, arbeiten die Ammenbienen an der Leistungsgrenze.

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(von Jean-Michel Normand)

Ist es, weil sie Honig und Wachs liefert? Oder weil ihre ausgeklügelte Organisation auf erstaunliche Weise an menschliche Gesellschaften erinnert? Oder liegt es an einem zugleich wilden und disziplinierten Wesen, das ihre Domestikation unsicher macht, oder an ihrer besonderen Stellung an der Schnittstelle zwischen Pflanzen- und Tierreich? Vielgestaltig und von einem Hauch des Geheimnisvollen umgeben, übt die Biene seit Jahrtausenden eine anhaltende Faszination aus – wenn auch nicht ohne Unterbrechungen.

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Der Lorbeer ist ein Strauch mit aromatischen Blättern, der typisch für die mediterranen Regionen ist. Es gibt mehrere Sorten, die sich bei uns gut anpassen und zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr blühen. Er ist vor allem in Gärten anzutreffen, wo er dank seines dichten, grünen Laubs schöne Hecken bildet.

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Berberis vulgaris ist der wissenschaftliche Name der Berberitze, eines Strauchs, der seinen Namen einem leicht fermentierten Getränk verdankt, das aus seinen roten Beeren hergestellt wird und an Wein erinnert. Für Imkerinnen und Imker liegt sein Interesse jedoch vor allem in seinen Blüten, die in den Monaten Mai und Juni sehr reichlich Nektar produzieren.

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Die Hyperthermie ist eine biotechnische Methode zur Reduktion des Varroabefalls, bei der Brut gezielt erhitzt wird, um Milben abzutöten. Sie nutzt die unterschiedliche Temperaturempfindlichkeit von Bienenbrut und Varroamilben. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.6.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Der FAM-Dispenser ist ein zugelassenes Gerät zur Behandlung von Bienenvölkern mit Ameisensäure und wird insbesondere zur Varroabekämpfung eingesetzt. Eine korrekte Anwendung ist entscheidend, da Ameisensäure stark ätzend ist und bei unsachgemässem Umgang Risiken für Mensch und Bienen bestehen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.2.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Heute sind im Handel zahlreiche sogenannte „probiotische“ Produkte erhältlich, die unsere Gesundheit oder mitunter auch diejenige unserer Nutztiere wie der Bienen verbessern sollen1. Probiotika sind Zubereitungen auf der Basis von Mikroorganismen, die mit ihrem Wirt in einer für beide Seiten vorteilhaften Beziehung stehen. Ziel dieses Artikels ist es, Denkanstöße zu liefern, um zu verstehen, wie solche Produkte gegebenenfalls zur Bekämpfung von Krankheiten der Honigbiene beitragen könnten.

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Die Königin hat eine Lebensdauer von 4–5 Jahren. Das mag viel erscheinen. Dennoch benötigt man 1–2 Jahre, um eine wertvolle Königin zu erkennen und für die (Nach-)Zucht auszuwählen. Um diese Königin möglichst lange zu erhalten, ist es notwendig, ihre Eiablage zu schonen, da diese von der Anzahl der in ihrer Spermatheka vorhandenen Spermatozoen abhängt. Verschiedene Techniken ermöglichen es, die Eiablage zu modulieren: Größe der Kolonie, verfügbare Fläche leerer Zellen, Population junger Bienen, Proteinressourcen …

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Unter den Gitterböden unserer Böden ist es sinnvoll, eine Schublade zu platzieren. Verschiedene Rückstände, die schlecht in den Wabenzellen abgelegt sind, landen auf dieser Platte und ermöglichen es mitunter, Informationen zu gewinnen, ohne den Bienenstock öffnen zu müssen.

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Jedes Jahr am 20. Mai steht der Weltbienentag wieder auf dem Kalender. Hinter diesem Datum verbirgt sich eine umfassendere Frage: Warum gibt es einen Tag, der den Bestäubern gewidmet ist, was soll damit konkret erreicht werden, und was sagt die Wissenschaft über den tatsächlichen Zustand dieser Arten? Im Folgenden wird ein Überblick gegeben, der auf den verfügbaren Erkenntnissen basiert  (siehe offizielle Website: Weltbienentag).

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Der Sanddorn, dessen wissenschaftlicher Name Hippophae rhamnoides ist, ist eine immergrüne Pflanze aus der botanischen Familie der Elaeagnaceae. Dieser robuste, sehr dekorative Strauch, der eine Höhe von bis zu 4 Metern erreichen kann, besitzt einen dicht verzweigten Wuchs mit dornigen Zweigen, an denen sich kleine, fleischige, orangefarbene Beeren bilden, die aus der Entwicklung des Blütenbodens nach der Befruchtung hervorgehen.

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Im Gegensatz zu den sozialen Insekten, zu denen unsere Honigbiene Apis mellifera gehört, haben Wild- oder Solitärbienen eine andere Lebensweise. Sie teilen ihr Nest nicht, kooperieren nicht bei der Aufzucht der Brut, weisen keine Generationenüberlappung auf, legen keinen Honigvorrat an, arbeiten unabhängig voneinander, sind nicht aggressiv und besitzen häufig keinen Stachel.

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Die Kunst der Ökonomie (Janine Kevits)

Der Winter stellt für die Fauna eine besonders anspruchsvolle Prüfung dar, da sowohl Kälte als auch Nahrungsmangel zu bewältigen sind. Einige Insekten haben sich dafür entschieden, ihm auszuweichen, und ziehen in wärmere Regionen; dazu zählt etwa der Schmetterling Distelfalter. Andere setzen ihre Überlebenschancen vollständig auf wenige Individuen, die als Fortpflanzer während der günstigen Jahreszeit reichlich ernährt werden und im darauffolgenden Frühjahr allein eine neue Kolonie gründen sollen; so verfahren Wespen, Hornissen und andere solitär lebende Bienen. Die Honigbiene hingegen hat einen anderen Weg gefunden: Es ist die leistungsfähige Organisation der von ihr gebildeten Kolonien, die es ihr ermöglicht, diese Herausforderung zu meistern, indem sie zwei in der Insektenwelt völlig neuartige Strategien umsetzt: zum einen die Anlage von Vorräten und zum anderen die Umstrukturierung der Kolonie zur Bildung der Wintertraube, eines Systems, das durch das Fehlen von Brut sowie durch Funktionsweisen gekennzeichnet ist, die sich grundlegend von denen der Sommerkolonie unterscheiden.

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► Für Sie gelesen

Wenn Bienenbeuten am Stand sehr dicht und gleichförmig aufgestellt sind, kann dies Verflug und die Ausbreitung von Varroa zwischen den Völkern begünstigen. Die Studie von Seeley und Smith zeigt, wie Abstand, Räuberei und Reinvasion die Überwinterung beeinflussen können. Für die Imkerei bleibt die Botschaft praktisch: Eine gute Organisation des Bienenstands reduziert Risiken, ersetzt aber niemals eine konsequente Varroa-Kontrolle.

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Die Sommerbehandlung gegen die Varroamilbe ist ein zentraler Bestandteil des Varroakonzepts und zielt darauf ab, den Milbendruck nach der Honigernte wirksam zu reduzieren. Das Übersichtsmerkblatt fasst die zugelassenen Methoden zusammen und zeigt deren Einsatzbereiche und Rahmenbedingungen auf. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Die Bienenhaltung in der Schweiz ist nicht in einem einzigen Gesetz geregelt, sondern unterliegt mehreren Rechtsbereichen, insbesondere dem Tierseuchen- und – beim Honigverkauf – dem Lebensmittelrecht sowie weiteren Vorschriften etwa zum Tierschutz oder Bau- und Umweltrecht. Der Artikel stellt die bundesrechtlichen Kernpflichten praxisnah und juristisch präzis dar und klärt Fragen zu Registrierung, Dokumentation, Seuchenfall und Verkauf. Eine abschliessende Checkliste ermöglicht die systematische Selbstprüfung der Rechtskonformität.

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Gilbert Duruz ist Imker in der Schweiz, im oberen Rhonetal. Er ist Ausbildner in der Imkerei, Königinnenzüchter, Tester im welschschweizerischen Zuchtprogramm der Carnica-Biene und Präsident der Association Suisse Romande des Éleveurs de Reines (ARAE). Er stellt hier seine Zucht- und Erneuerungsmethode unter kontinentalen und montanen Bedingungen vor.

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Das korrekte Einsetzen einer Königin ist ein zentraler Vorgang in der Imkerei, der dem Aufbau, der Sanierung oder der Erneuerung eines Volks dient. Die nachfolgende Zusammenfassung basiert auf dem offiziellen Merkblatt 4.5.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Der Weißdorn ist eine sehr gute mellifere Pflanze, deren duftende Blüten von zahlreichen Insekten besucht werden, die dort Nektar und Pollen sammeln. Seine Früchte ziehen zudem viele Vogelarten an.

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Wasser ist für das Bienenvolk unverzichtbar, doch sein Bedarf verändert sich stark mit Temperatur, Brutumfang, Nahrungsangebot und Jahreszeit. Vom Wasserhaushalt der Einzelbiene über die Verdünnung des Larvenfutters und die Thermoregulation bis zur Eindickung des Nektars erklärt dieser Artikel die vielfältigen Wasserflüsse im Bienenstock. Daraus leitet er praktische Orientierungshilfen für die Wasserversorgung, Hitzeperioden und die Überwinterung ab.

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von AURORE AVARGUÈS-WEBER

Trotz eines winzigen Gehirns mit 100 000-mal weniger Neuronen als das unsere verfügen Bienen über erstaunliche kognitive Fähigkeiten. Diese Hymenopteren können zählen, Konzepte beherrschen, in Kategorien denken … und sind bei bestimmten Aufgaben sogar schneller als Menschenaffen!

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Die Königinnenvermehrung mit Mini-Plus-Einheiten ist eine etablierte Methode zur Aufzucht und Haltung junger Königinnen unter praxisnahen Bedingungen. Sie eignet sich besonders für die kontrollierte Begattung, Reservehaltung und Beurteilung von Königinnen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.6.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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► Für Sie gelesen

Bienenwachs ist nicht nur Baumaterial: Es kann auch das chemische Gedächtnis von Behandlungen und der Umgebung des Bienenstands bewahren. Dieser Artikel erklärt, warum sich bestimmte Rückstände darin anreichern, was das für die Gesundheit der Völker bedeutet und weshalb die regelmässige Erneuerung der Waben eine zentrale gute imkerliche Praxis bleibt.

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Der Ausdruck mag überraschen und bedarf einiger Erläuterungen. „Besamung mit einem einzelnen Drohn“ bezeichnet die Besamung einer Königin mit dem Sperma eines einzigen Drohns, anstelle der 12 bis 20 Drohnen, wie sie bei der natürlichen Begattung oder der klassischen instrumentellen Besamung üblich sind. Dieser Artikel stellt diese besondere Technik und ihre Anwendungszusammenhänge vor. Bestandsaufnahme unseres Wissens über Nutzen und die derzeitigen Grenzen dieser Technik!

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Apfelbaum und Birnbaum gehören zu den wichtigsten Kernobstarten der Schweiz. Sie haben eine große wirtschaftliche Bedeutung, und es werden zahlreiche Sorten angebaut. Es handelt sich um laubabwerfende Bäume oder Sträucher. Die Blüten sind zwittrig und beim Kulturapfel (M. domestica, ursprünglich M. sylvestris) weiß bis leicht rosa mit gelben Staubbeuteln, während sie beim Kulturbirnbaum (P. communis, ursprünglich P. pyraster) weiß (selten rosa) mit dunkelroten Staubbeuteln sind.

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Die befallsorientierte Varroabehandlung (Juli bis September) weicht gemäss offiziellem Merkblatt 1.6.6 vom Varroakonzept 1.1 ab und richtet sich an Imkerinnen und Imker, die nur bei Bedarf behandeln möchten. Voraussetzung ist eine monatliche, sorgfältige Erhebung des natürlichen Milbenfalls und die individuelle Beurteilung jedes Volkes. Die nachfolgende Kurzfassung basiert ausschliesslich auf dem offiziellen Merkblatt (BGD/SSA).

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Frühling | Temperatur | Thermometer | Wärme | Sonne | Hochdruck | Hochdruckgebiet | Meteorologie | Natur | warm | Frühlingsgefühl | Hoch | Wetter | Pollen | Pollenflug | Pollenallergie | Allergie | Pollenkalender | außen | Celsius | Skala | Hitze | Klima Frühling | Temperatur | Thermometer | Wärme | Sonne | Hochdruck | Hochdruckgebiet | Meteorologie | Natur | warm | Frühlingsgefühl | Hoch | Wetter | Pollen | Pollenflug | Pollenallergie | Allergie | Pollenkalender | außen | Celsius | Skala | Hitze | Klima

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Die Schweiz hat sich bis 2024 um rund 2,9 °C gegenüber der vorindustriellen Zeit (1871–1900) erwärmt und damit gut doppelt so stark wie das globale Mittel. Das entspricht ungefähr jenem Erwärmungsniveau, das die Klimaszenarien CH2025 für die Schweiz in einer globalen 1,5-Grad-Welt ausweisen. Für die Imkerei ist Anpassung damit keine Zukunftsaufgabe. Entscheidend ist jedoch nicht, dass alles früher eintritt. Blüte, Nektarfluss, Volksentwicklung, Varroavermehrung und geeignete Behandlungsfenster verschieben sich unterschiedlich schnell und fallen weniger zuverlässig zusammen. Eine frühere Blüte garantiert keine Tracht, eine starke Volksentwicklung schafft zugleich mehr Reproduktionsraum für Varroa, und ein warmer Herbst verzögert die Brutfreiheit. Der Betriebskalender verliert dadurch nicht seinen Wert, wohl aber seine Vorhersagekraft. Dieser Artikel verbindet die offiziellen Schweizer Klimaszenarien mit Erkenntnissen aus Pflanzenbiologie, Ökologie und Bienenforschung und unterscheidet dabei durchgehend zwischen gesicherten Befunden, plausiblen Ableitungen und offenen Fragen.

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Von Claude Pfefferlé und Serge Imboden

Lange Zeit als Modell ununterbrochener Aktivität betrachtet, hört die Honigbiene dennoch nicht auf, die Forschung zu überraschen. Jüngste Studien haben gezeigt, dass sie schläft und dass dieser Schlaf eine wesentliche Rolle bei der Regulation ihres Gedächtnisses, ihrer Physiologie und des Zusammenhalts der Gruppe spielt. Zu verstehen, wie und warum Bienen schlafen, heißt, ein Fenster zur Gesundheit des Bienenstocks zu öffnen – und zum Gleichgewicht des Lebendigen selbst.

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Die Messung des natürlichen Milbenfalls ist eine einfache Methode zur Einschätzung des Varroabefalls ohne Behandlungseingriff. Sie dient der Orientierung über die Befallssituation und unterstützt die Entscheidung über weitere Massnahmen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.5.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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► Für Sie gelesen

Bienen sagen nicht das Ende der Welt voraus, können aber wichtige Signale über den Zustand der Umwelt liefern. Der belgische Bericht zeigt, warum die Honigbiene als Wächterin für bestimmte Umweltbelastungen dienen kann, während Wildbienen eher Hinweise auf die Qualität von Lebensräumen geben. Entscheidend ist nicht die vorschnelle Deutung eines einzelnen Bienenstands, sondern eine gemeinsame, sorgfältige und gut dokumentierte Beobachtung.

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Wenn man von Luzerne spricht, denkt man zunächst an die Kultur-Luzerne, Medicago sativa, eine aus dem Nahen Osten stammende, ausdauernde krautige Pflanze mit blauvioletten Blüten; es gibt jedoch weitere Arten mit Blüten in unterschiedlichen Farbtönen, von Gelb bis Weiß, über Grün und Braun. Alle sind sehr nektarreich.

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Die Einhaltung der empfohlenen Behandlungsschemata gegen Varroa destructor verbessert die Überlebensrate von Honigbienenvölkern während des Winters. Zentrale Ergebnisse:

  • Die Übereinstimmung der Imkerinnen und Imker mit den empfohlenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Milbe Varroa destructor wurde überprüft.
  • Der Befallsgrad sowie die Mortalität der Honigbienenvölker wurden gemessen, um den Einfluss der Einhaltung der Empfehlungen zu bewerten.
  • Nichteinhaltung führte zu höheren Milbenbefallsraten und zu erhöhter Völkermortalität.
  • Ein Volk hatte ein bis zu 25-fach erhöhtes Sterberisiko, wenn es nicht gemäß den Empfehlungen behandelt wurde.
  • Die Kommunikation der Auswirkungen von Abweichungen von den Empfehlungen verbessert die Therapietreue.
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Der parasitische Milbenbefall dezimiert Bienenvölker. Der Biologe Paul Page zeigte, dass eine asiatische Sammelbiene dank eines Systems des „altruistischen Suizids“ einen Ausweg gefunden hat. Ein Modell, dem ihre europäische Cousine folgen könnte?

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Die Organe des Verdauungssystems der Honigbiene ermöglichen die Assimilation der Nahrung. Bestimmte Drüsen sind dem Verdauungssystem zugeordnet und erfüllen zugleich periphere Funktionen, wie die Produktion nutritiver Substanzen oder die Unterstützung der Nahrungsassimilation.

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Laubabwerfender Baum oder gelegentlich immergrün, einhäusig und windbestäubt, mit unauffälligen, grünlichen und eingeschlechtlichen Blüten. Die männlichen Blüten hängen in Kätzchen, während die weiblichen Blüten rundlich und wenig sichtbar sind und sich zu Eicheln (Nussfrüchte) entwickeln.

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Grundsätze, Methode und wesentliche Kontrollpunkte

Eine Beute zu öffnen ist weder ein harmloser Handgriff noch eine automatische Routine. Jede Öffnung stört das innere Gleichgewicht des Volkes: Bruttemperatur, Feuchtigkeit, räumliche Organisation und chemische Kommunikation. Feldbeobachtungen zeigen, dass ein Volk nach einer Durchsicht 24 bis 48 Stunden benötigt, um sein funktionales Gleichgewicht vollständig wiederherzustellen.

Die moderne Imkerin bzw. der moderne Imker besucht eine Beute daher nicht aus Neugier, sondern um ein klar definiertes Ziel zu verfolgen. Eine gute Durchsicht folgt einer einfachen Logik: beobachten → diagnostizieren → entscheiden → schliessen, mit dem Ziel, möglichst viele Informationen bei möglichst geringer Störung zu gewinnen.

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Die Europäische Honigbiene, auch als Avette oder Honigfliege bezeichnet (Apis mellifera), ist eine in Europa beheimatete Honigbienenart. Sie gilt als halb domestiziert. Sie ist eine der Bienenarten, die in großem Maßstab zur Honigproduktion gehalten werden.

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Die Begriffe F0, F1, F2 oder Fx werden in der Königinnenzucht häufig verwendet, sagen für sich allein aber noch nicht, ob eine Königin gut oder schlecht ist. Der Artikel erklärt, was diese Bezeichnungen bedeuten, welche Rolle Heterosis spielen kann und warum Entscheidungen immer auf Herkunft, Paarung und vor allem auf der tatsächlichen Beobachtung des Volkes beruhen sollten.

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Die Durchsicht einer Beute sollte im Voraus vorbereitet werden, um nichts zu vergessen und effizient zu arbeiten. Jede Durchsicht, selbst eine kurze, stört das Volk, das sie als Eindringen wahrnimmt; der dabei entstehende Stress veranlasst die Bienen, zwischen 0,5 und 1 kg Honig zu verbrauchen. Eine Durchsicht sollte daher nur bei Bedarf durchgeführt werden. Die folgenden Hinweise machen die Durchsichten effizienter:

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Eine sehr kürzlich erschienene US-amerikanische Studie stellt das Dogma der Königinnenzucht infrage, das seit dem Ende der 1890er-Jahre besteht.

Seit ihren ersten Schritten in der Königinnenzucht lernen Imkerinnen und Imker, dass der entscheidende Faktor für die Kastenzugehörigkeit der aus befruchteten Eiern hervorgegangenen Larven die Dauer der Fütterung mit Gelée Royale ist.

Wird eine Larve während der sechs Tage vor der Verdeckelung ausschließlich mit Gelée Royale gefüttert, so schlüpft am 16. Tag ein adultes Insekt in Form einer (unbegatteten) Königin. Wird dieselbe Larve hingegen in den letzten drei Tagen vor der Verdeckelung mit einer Mischung aus Honig und Pollen gefüttert, so schlüpft am 21. Tag eine sterile Arbeiterin. Eine sehr kürzlich erschienene US-amerikanische Studie, die 2020 in der renommierten Royal Society veröffentlicht wurde, stellt dieses oben genannte Dogma infrage.

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Die Amerikanische Faulbrut ist eine schwere und hoch ansteckende Brutkrankheit. Von Imkerinnen und Imkern fälschlicherweise als „beschämende“ Krankheit betrachtet, halten sich viele vorgefasste Meinungen über sie hartnäckig. Anlass genug, das Thema etwas zu entstauben.

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Wenn ein Bienenvolk wenig dynamisch wirkt, kann es verlockend sein, auf eine Proteinpaste oder ein hausgemachtes Rezept zurückzugreifen. Natürlicher Pollen ist jedoch mehr als nur eine Proteinquelle, und wissenschaftliche Studien sprechen nicht für einen routinemässigen Einsatz dieser Ergänzungsmittel. In der Schweiz fasst Agroscope diese Vorsicht wie folgt zusammen: Proteinreiche Ergänzungsfuttermittel für Bienen bieten nur selten Vorteile, haben aber oft Nachteile.

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► Für Sie gelesen

Dieser Beitrag behandelt eine für Bienenstände in der Schweiz und im gemäßigten Europa zunehmend aktuelle Frage: Wie wirksam ist die Winterbehandlung gegen Varroa, wenn die Völker weiterhin Brut haben? Er zeigt, warum das Fehlen verdeckelter Brut eine zentrale Voraussetzung für die Wirksamkeit der Oxalsäure bleibt — und weshalb der Schutz der Winterbienen lange vor Dezember beginnt.

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Das Kap-Greiskraut (Senecio inaequidens) ist eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae), die ursprünglich aus Südafrika stammt und über den Wollhandel unbeabsichtigt eingeführt wurde. Der verzweigte Stängel erreicht eine Höhe von 40 bis 60 cm und trägt gelbe Blüten, die über einen langen Zeitraum vom Frühsommer bis in den Herbst hinein blühen und Bienen vor allem wegen ihres gelben Pollens anziehen.

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Invasive Pflanzen sind gebietsfremde Pflanzenarten, die vom Menschen absichtlich oder unbeabsichtigt außerhalb ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets eingeführt wurden und sich stark vermehren sowie ausbreiten – zum Nachteil der einheimischen Arten. Sie stammen meist aus anderen Kontinenten, stören Ökosysteme tiefgreifend und verringern die lokale biologische Vielfalt.

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Die Fluglochbeobachtung ist eine einfache und wirkungsvolle Methode, um den Zustand eines Bienenvolkes zu beurteilen, ohne die Beute zu öffnen. Sie erlaubt Rückschlüsse auf Volksstärke, Brutaktivität und mögliche Störungen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.8.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Das individuelle Verhalten der Honigbiene ist in das globale Management des Superorganismus Kolonie eingebettet. Die Aktivität im Innersten des Brutnestes wird dank der Arbeit eines Forschungsteams erstmals sichtbar, das eine Technologie zur digitalen Aufzeichnung überraschender Videoaufnahmen entwickelt hat. Die Intimität der Kolonie wird bis in den Grund der Wabenzellen offengelegt: Eiablage, Schlupf der Larven, Pflege der offenen Brut und die Vorratshaltung werden in kurzen Videos sichtbar und erlauben die Visualisierung bislang unbekannter Verhaltensweisen.

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Die Zucht von Königinnen ist eine der Grundsäulen der modernen Imkerei. Die Qualität eines Bienenvolkes hängt weitgehend von seiner Königin ab. Durch ihr Erbgut und die ständige Produktion von Pheromonen beeinflusst sie die Vitalität, das Verhalten und die Leistungsfähigkeit des gesamten Volkes.

Die gezielte Zucht beschränkt sich nicht auf die Produktion neuer Königinnen. Sie basiert auf einem tiefgreifenden Verständnis der biologischen Mechanismen – Schwarmtrieb, Verwaistsein, Befruchtung – sowie auf soliden genetischen Grundlagen und einer strukturierten Selektion.

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Während uns die Biene durch ihr hochsoziales Verhalten erstaunt, versetzen uns ihre Anatomie und ihre multifunktionellen Organe geradezu in Bewunderung.

Die Biene verfügt über zwei Antennen, die am oberen Teil ihres Kopfes angesetzt sind und aus drei Hauptteilen bestehen: dem Scapus, dem Pedicellus und dem Flagellum. Die Antennen sind durch vier in der Kopfkapsel gelegene Muskeln ständig in Bewegung, welche die Rotation des Scapus ermöglichen; dieser enthält zwei Muskelgruppen, die die Bewegungen des Flagellums und des Pedicellus steuern. Die Motoneuronen, die für die Aktivierung dieser Muskeln zuständig sind (neun für den Scapus, sechs für das Flagellum), haben ihre Zellkörper im dorsalen Lobus, der das motorische und mechanosensorische System der Antennen bildet. Die Antennen fungieren somit als zentrale Wahrnehmungsorgane der Biene und übermitteln ihr mithilfe von Tausenden von Sensillen eine enorme Menge an Informationen, die sie mit der Außenwelt verbinden. Die Antennen sind daher Träger des Geruchs-, Geschmacks-, Tast- und Hörsinns sowie der Wahrnehmung elektrischer Felder.

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Das Sammeln von Pollen ist keine geringe Aufgabe : Daher nutzen die Bienen mehrere Sinne und verschiedene Techniken, um ihn auszuwählen.

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Der Brutableger ist eine bewährte imkerliche Methode zur Bildung neuer Bienenvölker auf Basis von Brutwaben aus bestehenden Völkern. Er dient der Vermehrung, der Schwarmverhinderung und kann zur Reduktion des Varroadrucks beitragen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.4.4 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Die Sommerbehandlung ist ein zentraler Baustein der Varroa-Bekämpfung in der Schweiz. Der Liebig-Dispenser ist eine verbreitete Methode zur Anwendung von Ameisensäure (Formivar) und erfordert ein korrektes Vorgehen, damit Wirkung und Verträglichkeit stimmen. Die Kurzfassung unten basiert ausschliesslich auf dem offiziellen Merkblatt (BGD/SSA) und verweist auf die vollständige Anleitung.

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Das Varroakonzept bildet den zentralen Rahmen für eine nachhaltige und wirksame Bekämpfung der Varroamilbe im Jahresverlauf. Es kombiniert Überwachung, biotechnische Massnahmen und gezielte Behandlungen zu einem abgestimmten Gesamtkonzept. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Varroakonzept des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.


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Sie klebt, sie färbt ab und wir verfluchen sie manchmal bei der Durchsicht unserer Bienenstöcke; doch sie verleiht der Imkerei einen der Düfte, die ihren Reiz ausmachen, und ist zugleich ein zunehmend gefragtes Produkt, das für Imkerinnen und Imker eine wachsende Einnahmequelle darstellt. Obwohl die Propolis in unseren Bienenstöcken allgegenwärtig ist, ist sie das Ergebnis einer Ernte und einer Verarbeitung, die für die Biene alles andere als einfach sind. Eine harte, aber unverzichtbare Arbeit; denn dieses Mastix mit seinen seit der Antike geschätzten medizinischen Eigenschaften erfüllt innerhalb der Kolonie vielfältige Funktionen.

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Was Imkerinnen und Imker über Exposition, Immunreaktionen und Schutz wissen sollten

Bei Imkerinnen und Imkern stellen Bienenstiche eine häufige berufliche Exposition dar, die oft banalisiert wird und traditionell mit der Vorstellung einer durch wiederholte Exposition erworbenen Toleranz verbunden ist. Diese weit verbreitete Vorstellung beruht auf realen empirischen Beobachtungen, entspricht jedoch nur teilweise der dokumentierten klinischen und immunologischen Realität.

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Pheromone sind Schlüsselelemente der tierischen Kommunikation: Sie werden freigesetzt, um spezifische Botschaften wie sexuelle Anziehung, Aggression, die Erkennung von Artgenossen usw. an Mitglieder derselben Art zu übermitteln.

Abbildung: Rüsselstreckung: appetitive Reaktion einer immobilisierten Biene auf eine Belohnung aus Zuckerlösung, die mit ihren Antennen in Kontakt gekommen ist. Bienen, die Pheromonen unterschiedlicher Bedeutung ausgesetzt waren, verändern ihr Rüsselstreckverhalten und zeigen damit den Einfluss dieser Pheromone auf die Bewertung der erhaltenen Nahrungsbelohnung. © Martin Giurfa

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Die meisten Bienenrassen verlassen den Stock nicht, wenn die Außentemperatur unter 10 bis 12 °C liegt.

Man sollte die Beuten nicht öffnen, wenn die Temperatur unter 15 °C liegt. Dauert eine Durchsicht zu lange, besteht die Gefahr, dass die Brut auskühlt und dadurch abstirbt oder Krankheiten entstehen. Es ist wichtig, ruhig zu arbeiten und niemals die Kontrolle über die Situation zu verlieren!

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Die Robinie oder Scheinakazie, mit ihrem wissenschaftlichen Namen Robinia pseudoacacia, ist eine gebietsfremde Pflanze, die im 17. Jahrhundert aus Nordamerika eingeführt wurde. Dieser Baum, der bis zu 25 Meter hoch werden und ein Alter von bis zu 300 Jahren erreichen kann, hat sich in der ganzen Schweiz leicht verbreitet, da er sich an alle Bodentypen anpasst und gegenüber Umweltverschmutzung widerstandsfähig ist. Er wird daher mitunter als invasiv betrachtet; oberhalb von 800 m ü. M. kommt er jedoch nicht vor.

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Durchfallerkrankungen zählen zu den häufigsten Gesundheitsproblemen bei Bienenvölkern und treten besonders im Spätwinter und Frühjahr in Erscheinung. Sie weisen auf Störungen der Verdauung oder der Volksführung hin und können die Entwicklung des Volkes erheblich beeinträchtigen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 2.5 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Das Merkblatt 4.7.5 beschreibt den Schwarmtrieb im Frühjahr als natürliches und für den Erhalt der Population überlebenswichtiges Verhalten. Zugleich hält es fest, dass entflogene Schwärme in der Schweizer Natur langfristig kaum mehr überleben, Krankheiten übertragen können und in Siedlungsgebieten zu Konflikten oder gefährlichen Situationen führen können. Für die Imkerei bedeutet der Abgang eines Schwarms in der Regel eine Einbusse beim Honigertrag und verlangt beim abgeschwärmten Volk besondere Aufmerksamkeit.

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Matthieu Guichard (Agroscope, Swiss Bee Research Centre, Bern) führte zwischen 2010 und 2018 eine Langzeitstudie an rund 1000 Carnica-Bienenvölkern und rund 1000 Mellifera-Bienenvölkern durch, mit dem Ziel, die Erblichkeit verschiedener Merkmale zu bestimmen: Honigertrag, Sanftmut, Wabensitz, Schwarmtrieb, hygienisches Verhalten und Varroa-Befall.

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Insekten sind keine gefühllosen Automaten: Bienen, Wespen, Fliegen oder Ameisen zeigen im Labor erstaunliche kognitive und emotionale Fähigkeiten.

Neuere Experimente deuten darauf hin, dass Hummeln Optimismus, Freude und möglicherweise sogar Schmerz empfinden können. Diese Erkenntnisse werfen wichtige ethische Fragen auf, insbesondere in Bezug auf den Umgang mit Insekten im Labor, ihre Zucht sowie den Einsatz von Pestiziden.

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Varroa destructor, eine Tötungsmaschine!

Die zahlreichen wissenschaftlichen Artikel, die Imkern zur Verfügung stehen, ermöglichen ein besseres Verständnis der Physiologie der Bienen, der Drohnen und natürlich der Varroa. Entscheidend ist jedoch, die dynamischen Beziehungen zwischen diesen Akteuren im Bienenvolk und im Jahresverlauf zu erfassen – also die gemeinsame Physiopathologie dieser drei Populationen.

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Laubabwerfender, einhäusiger, windbestäubter Strauch oder Baum. Die hängenden männlichen Blütenstände bestehen aus zahlreichen kleinen Einzelblüten. Die kleinen weiblichen Blüten sind in einer Knospe eingeschlossen, aus der nur die roten Narben herausragen, und entwickeln sich zu ovalen, verholzten Haselnüssen.

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Bienen, die ihre eigenen Waben bauen, neigen weniger zum Schwärmen, da die bei der Wachsproduktion freigesetzten Pheromone die Königin über die Zunahme des Volumens des Bienenstocks informieren.

Das Wachs stammt aus spezialisierten Drüsen, die sich im Abdomen junger Wachsdrüsenbienen im Alter von etwa 12 Tagen befinden, welche sich in einer Umgebung mit Temperaturen zwischen 33 °C und 36 °C entwickeln. Die Wachsdrüsenbienen nehmen für die Wachsproduktion große Mengen Zucker auf, etwa 7.5 kg für 1 kg Wachs. Dieses liegt in Form kleiner Schuppen mit einem Gewicht von weniger als 1 mg vor. Mithilfe ihrer Hinterbeine transportiert die Biene diese zu ihren Mandibeln, knetet sie und fügt sie zum Bau der Wabenzellen zusammen.


 

 

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Der Klatschmohn ist eine einjährige, krautige Pflanze mit roten Blüten aus der Familie der Papaveraceae. Bereits seit dem Neolithikum in Getreidefeldern sehr verbreitet, ist er heute den negativen Auswirkungen von Herbiziden ausgesetzt und wird leider zunehmend seltener.

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Das Verdampfen/Sublimieren von Oxalsäure ist eine in der Schweiz empfohlene Winterbehandlung gegen Varroa, sofern die Bienenvölker brutfrei oder nur offene Brut enthalten. Die Verdampfung erfolgt mit einem speziellen Sublimator/Verdampfergerät; die richtige Anwendung ist entscheidend für Wirkung und Sicherheit. Die folgende Zusammenfassung basiert ausschließlich auf dem offiziellen Merkblatt 1.3.3 (V 2511) des SSA / BGD.

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Bienenkrankheiten erkennen und dazu die angezeigten Bekämpfungs- und Vorbeugemassnahmen zur Hand zu haben, sind Grundvoraussetzungen für eine gute imkerliche Praxis und damit der Schlüssel für gesunde Bienenvölker. Seuchen- und Kranheitsprävention haben bei den Bienen einen noch wichtigeren Stellenwert als bei andern Nutztieren. Durch die komplexen Interaktionen und Verhaltensmöglichkeiten ist bei schweizerischen Verhältnissen nie nur ein Einzelstand betroffen. Krankheiten verbreiten sich durch Verfl ug, Räuberei und Standmobilität sehr rasch und effizient über weite Gebiete. Dieser Leitfaden ergänzt die relevanten Gesetze und technischen Weisungen für Bienenkrankheiten.  

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Die Puderzuckermethode ist eine nicht-destruktive, diagnostische Technik zur Abschätzung des Varroa-Milbenbefalls bei Bienen. Sie gibt eine Schätzung der Milbenlast, indem Milben durch Puderzucker vom Körper der Bienen gelöst werden und gezählt werden können. Die folgende Kurzfassung basiert auf dem offiziellen Merkblatt 1.5.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Die Varroose begünstigt die Drift, ein Mechanismus, der dadurch erklärt wird, dass Bienen aus stark befallenen Völkern die Spezifität ihres kutikulären chemischen Profils sowie die Präzision ihrer Orientierung verlieren. Was können wir aus wilden Bienenvölkern lernen?

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Der Sommerflieder (wissenschaftlicher Name: Buddleja davidii) ist ein Strauch, der auch als «Schmetterlingsstrauch» bezeichnet wird. Trotz seines sympathischen Namens handelt es sich um eine invasive Pflanze, deren Ausbreitung unbedingt begrenzt werden sollte.

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Die Fütterung ist ein zentrales Element der Betriebsführung und dient dazu, Versorgungsengpässe auszugleichen sowie die Entwicklung und Überwinterungsfähigkeit der Bienenvölker sicherzustellen. Zeitpunkt, Menge und Art des Futters müssen an die Volksstärke und die Jahreszeit angepasst werden. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes (BGD).

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Die Anlage eines Fluglings (mittags gebildeter Nucleus aus Sammelbrutableger und zusätzlicher Aufzuchtregion) dient dazu, junge Völker gezielt am Tag mit Flugbienen zu versorgen und die Entwicklung zu fördern. Die nachfolgende Kurzfassung basiert ausschließlich auf dem offiziellen Merkblatt 1.4.5 (BGD/SSA) und verweist auf die Originalquelle.

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Was macht eine gute Königin aus – ihre Herkunft, die Aufzuchtmethode oder die Art der Begattung? Der Artikel zeigt, warum Begriffe wie natürlich, umgelarvt, F1, F2 oder künstlich besamt allein wenig über Qualität aussagen. Entscheidend ist die ganze Kette: geeignetes Ausgangsmaterial, sorgfältige Aufzucht, passende Paarung und die spätere Leistung des Volkes.

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Sweden | Scandinavia | Stockholm | Göteborg | Malmö | Helsingborg | Karlskrona | Kalmar | Gotland | Öland | Östersund | Luleå | Umeå | Uppsala | Baltic | Uddevalla | Halmstad | Jönköping | Örebro | Västerås | Norrköping | Karlstad | map | geography | cartSweden | Scandinavia | Stockholm | Göteborg | Malmö | Helsingborg | Karlskrona | Kalmar | Gotland | Öland | Östersund | Luleå | Umeå | Uppsala | Baltic | Uddevalla | Halmstad | Jönköping | Örebro | Västerås | Norrköping | Karlstad | map | geography | cart

Sweden | Scandinavia | Stockholm | Göteborg | Malmö | Helsingborg | Karlskrona | Kalmar | Gotland | Öland | Östersund | Luleå | Umeå | Uppsala | Baltic | Uddevalla | Halmstad | Jönköping | Örebro | Västerås | Norrköping | Karlstad | map | geography | cart

Die auf Gotland und später auch in anderen Regionen Europas und anderswo beobachteten natürlichen Überlebendenpopulationen haben die Auseinandersetzung mit der Varroamilbe stark geprägt. Sie zeigen, dass ein nachhaltiges Überleben ohne Behandlung durch natürliche Selektion entstehen kann, ohne sich auf einen einzigen Mechanismus oder ein übertragbares Rezept reduzieren zu lassen. Die Erkenntnisse, die sie liefern – ebenso wie die Grenzen, die sie der Interpretation auferlegen – müssen daher mit derselben Sorgfalt behandelt werden.

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Die Vorstellung, dass ein Tier oder eine Pflanze lediglich das Produkt der von den Eltern vererbten Gene ist, wird zunehmend infrage gestellt. Bislang war bekannt, dass die Umwelt – teils in nicht unerheblichem Ausmaß – das Erscheinungsbild oder das Verhalten von Lebewesen beeinflussen kann (den Phänotyp). Es zeigt sich jedoch, dass die Prägung durch die Umwelt in manchen Fällen an nachfolgende Generationen weitergegeben werden kann, ohne dass die genetische Information selbst verändert wird. Die Gesamtheit der Mechanismen, die diesen vererbbaren, durch Umweltfaktoren beeinflussten Anteil steuern, bezeichnet man als „Epigenetik“.

 

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Der Löwenzahn, wissenschaftlich Taraxacum officinale genannt und umgangssprachlich auch als „Löwenzahn“ bekannt, ist eine Blütenpflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es handelt sich um eine ausdauernde krautige Pflanze (mehrjährig), die in nahezu allen Lebensräumen weit verbreitet ist, insbesondere auf nährstoffreichen Böden, im Flachland ebenso wie im Gebirge bis in Höhen von etwa 2500 m. Die Blüte beginnt im April und erreicht ihren Höhepunkt im Mai; sie setzt sich jedoch in abgeschwächter Form bis in den Herbst fort, insbesondere bei trockenen und warmen Sommern.

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Die erste Schwierigkeit für angehende Imkerinnen und Imker ist die Wahl der Beute. Es gibt zahlreiche Systeme, und alle haben ihre Vor- und Nachteile, ihre Befürworterinnen und Befürworter sowie ihre Gegnerinnen und Gegner. Es ist wichtig, die Beuten sorgfältig auszuwählen, damit sich das Volk gut entwickelt, die Produktion zufriedenstellend ist, die Überwinterung gut verläuft und die Imkerei Freude bereitet. Dadant, Langstroth, Voirnot, Alsacienne, WBC, Warré, Layens, Simplex, Zander, National … und all die anderen: Welche ist die beste Beute? Wie soll man eine Entscheidung treffen, wenn man mit der Imkerei beginnt und die Meinungen der «erfahrenen Imkerinnen und Imker» auseinandergehen?

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Ist eine taumelnde Biene zwangsläufig «betrunken»? Experimente zeigen, dass Ethanol ihr Verhalten stören kann, doch die im Bienenstock beobachteten Störungen können durchaus andere Ursachen haben. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die nachgewiesenen Auswirkungen von Alkohol und die Beobachtungen, die erforderlich sind, um seine Rolle unter natürlichen Bedingungen zu untersuchen.

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Bienen sind erstaunliche Tiere. Wussten Sie, dass sie seit mehr als 65 Millionen Jahren existieren (das ist etwa 260-mal länger als der Mensch) und dass sie die einzigen Insekten der Welt sind, die ein Nahrungsmittel produzieren, das vom Menschen ohne weitere Verarbeitung verzehrt wird.

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Die Wahl des Standorts für den Bienenstand ist zweifellos die wichtigste Entscheidung. Von ihr hängen selbstverständlich der Ertrag, die Zeit, die Sie bei Ihren Schützlingen verbringen werden, sowie die vielfältigen Einsparungen ab, die Sie erzielen können.

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Krankheiten und Schädlinge stellen eine zentrale Herausforderung für die Bienengesundheit dar und erfordern eine frühzeitige Erkennung sowie ein korrektes Vorgehen. Die Übersicht bietet eine strukturierte Zusammenfassung der wichtigsten Krankheitsbilder und Schädlinge der Honigbiene. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Übersichtsmerkblatt 2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Der Naturbau beschreibt den Wabenbau ohne vorgegebene Mittelwände und ermöglicht den Bienen, ihre Wabenstruktur frei zu gestalten. Das Merkblatt erläutert Voraussetzungen, Chancen und Grenzen des Naturbaus aus imkerlicher Sicht. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.4.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Die Wachsmotte ist ein typischer Sekundärschädling, der vor allem schwache oder unsachgemäss gelagerte Bienenvölker und Waben befällt. Ein Auftreten weist meist auf strukturelle Schwächen in der Volksführung oder Lagerung hin. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 2.6 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Die Anzahl der Pflanzenarten, die Nektar und Pollen produzieren, ist sehr groß; in der Schweiz werden mehrere Tausend gezählt. Allerdings weisen nicht alle den gleichen imkerlichen Nutzen auf, und nur einige Hundert werden tatsächlich von Bienen besucht. Von diesen haben kaum mehr als rund dreißig einen wirklich hohen imkerlichen Wert, etwa siebzig gelten als sekundär, und die übrigen sind von geringerer Bedeutung, da sie seltener vorkommen oder nur vereinzelt wachsen.

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Die Aktivität von Insekten als wechselwarme Tiere ist von der Außentemperatur abhängig. Ihre Muskeln benötigen eine Mindestwärme; wird diese nicht erreicht, stellen sie jede Aktivität ein. Um diesem im Winter potenziell tödlichen Phänomen zu entgehen, haben sie Überlebensstrategien entwickelt, meist in Form der Winterruhe (Hibernation).

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Die verschiedenen Bienenrassen werden anhand ihrer Biometrie (Färbung, Indizes …) sowie mithilfe molekularer Marker (mitochondrial und nukleär) bestimmt. Die Definition von Rassen ermöglicht es uns, die Biogeografie der Biene zu verstehen.

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Das Schwärmen ist die natürliche Fortpflanzungsweise des Volkes. Für die Imkerei kann es den Ertrag mindern und Völker unkontrolliert teilen — es lässt sich aber auch für eine gezielte Vermehrung, für die Bildung kräftiger Jungvölker und für die Nutzung einer Brutunterbrechung einsetzen. Dieser Praxisartikel überträgt das biologische Wissen des ApiSavoir-Referenzartikels über das Schwärmen in konkrete Entscheidungen am Bienenstand.

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Allzu oft dient die Bodenschublade lediglich dazu, das mehr oder weniger starke Auftreten natürlicher Abfälle toter Varroamilben festzustellen. Dabei ist die Schublade der Spiegel des Lebens der unmittelbar darüber befindlichen Kolonie … Nimmt sich der Imker die Zeit, sie regelmäßig zu kontrollieren, liefern die beobachteten Elemente, Abfälle, Fragmente und sonstigen Rückstände wertvolle Hinweise auf die Dynamik und den Gesundheitszustand der Völker. Die Untersuchung der Schublade muss stets mit dem imkerlichen Jahreskalender in Beziehung gesetzt werden: Die Interpretation einer im Sommer kontrollierten Schublade unterscheidet sich deutlich von jener derselben Schublade, die zu Weihnachten geöffnet wird.

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Unter den verschiedenen Goldrutenarten mit invasivem Charakter finden sich die Späte beziehungsweise Riesen-Goldrute (Solidago gigantea) sowie die Kanadische Goldrute (Solidago canadensis). Es ist relativ schwierig, diese beiden aus Nordamerika stammenden invasiven Arten voneinander zu unterscheiden, zumal sie sich leicht miteinander hybridisieren.

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Die Königinnenvermehrung nach Laurenz ist ein imkerliches Verfahren zur Aufzucht von Königinnen ohne Umlarven. Das Merkblatt beschreibt die Voraussetzungen, den Ablauf und die Grenzen dieser Methode. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.6.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Die Selektion und Beurteilung von Bienenvölkern ist ein zentrales Instrument zur langfristigen Verbesserung der Bienenhaltung. Durch systematische Beobachtung und gezielte Auslese können leistungsfähige, gesunde und an die lokalen Bedingungen angepasste Völker gefördert werden. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.7 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes (BGD).

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Der Monat Mai ist eine intensive Zeit am Bienenstand. Die Völker werden rasch stärker, die Honigräume müssen zum richtigen Zeitpunkt aufgesetzt werden, die Schwarmstimmung nimmt oft deutlich zu und auch die Gesundheitsführung bleibt zentral. Je nach Region, Höhenlage und Wetter kann dieser Monat mancherorts bereits den Weg zu einer ersten Frühtrachternte eröffnen.

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Die Vermehrung aus dem Schwarmtrieb nutzt den natürlichen Fortpflanzungsdrang der Bienenvölker gezielt zur Ablegerbildung. Richtig angewendet ermöglicht diese Methode eine einfache Vermehrung und die Nutzung vorhandener Weiselzellen, erfordert jedoch eine sorgfältige Beobachtung und ein zeitlich korrektes Eingreifen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.4.7 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes (BGD).

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Die Darmmikrobiota der Biene spielt eine wichtige Rolle bei der Verdauung, der Verwertung von Pollen und bestimmten Abwehrmechanismen gegen Krankheitserreger. Dieser Übersichtsbericht zeigt zudem, dass die Fütterung sich nicht auf die bloße Zufuhr von Zucker oder Proteinen beschränkt und dass natürlicher Pollen nach wie vor der biologische Maßstab ist. Für den Imker lautet die zentrale Botschaft daher: Es ist besser, die Grundlagen des Bienenstocks und die Qualität der Ressourcen zu stärken, als sich auf noch unzureichend validierte Zusatzstoffe zu verlassen.

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Die Asiatische Hornisse trägt ihren Namen zu Unrecht, da die überwiegende Mehrheit der Hornissen (einschließlich unserer Europäischen Hornisse) aus Asien stammt. Die Wissenschaftler sind präziser und bezeichnen sie als Vespa velutina nigrithorax. Man könnte diese lateinische Bezeichnung mit „große Wespe, bedeckt mit zahlreichen kurzen und seidigen Haaren, mit schwarzem Thorax“ übersetzen. Sie gehört zu den Hautflüglern (mit 4 häutigen Flügeln, die sich im Flug durch eine Reihe kleiner Hamuli koppeln) Apocrita (mit der schmalen Wespentaille). Ihr Porträt ist deutlich weniger poetisch...

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Das sachgemässe Beruhigen von Bienen erleichtert die Arbeit am Bienenvolk und reduziert Stress für Mensch und Tier. Die nachfolgende Kurzfassung basiert ausschließlich auf dem offiziellen Merkblatt 4.10 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes und verweist auf die vollständigen PDFs.

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Wie deutlich wird, beruht eine wirksame Varroabekämpfung auf vorausschauendem Handeln und nicht allein auf reaktiven Massnahmen. Ziel ist es, das Befallsniveau während der gesamten Saison niedrig zu halten, um das Volk zu schützen und eine hohe parasitäre und virale Belastung zu vermeiden. Dabei gilt es unbedingt, die Winterbienen zu erhalten, um einen Neustart des Volkes unter bestmöglichen Bedingungen zu gewährleisten. Vor allem wird die Strategie stets an die jeweilige Jahreszeit angepasst. Jedes Jahr ist einzigartig, und klimatische Schwankungen zwingen zu immer grösserer Anpassungsfähigkeit, um die Varroa unter Kontrolle zu halten.

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Es gibt zahlreiche Methoden zur Aufzucht von Königinnen. Alle beruhen auf denselben Grundprinzipien. Jeder Imker weiß, dass ein Volk mit Königin – außerhalb der Schwarmzeit – ohne besondere Vorkehrungen keine weiteren Königinnen akzeptiert (in der Regel verhindert oder zerstört die vorhandene Königin jede Weiselzucht). Die Techniken der Königinnenzucht bestehen in der gezielten Umsetzung dieser „Vorkehrungen“.

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Idealerweise weist ein hochwertiger Honig einen Wassergehalt von höchstens 17,5 % auf. Auf diese Weise kann der Imker einen Honig von hoher Qualität verkaufen, der beim Kunden nicht fermentiert.

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Es kommt vor, zum Beispiel bei der ersten Frühjahrsdurchsicht, dass man auf ein sterbendes Volk trifft, ohne Futterreserven, mit Waben, die ein lückenhaftes Brutbild zeigen, vom Typ Drohnen … Was ist passiert?

 

Abbildung 1: Drohnenbrütige Kolonie: sehr geringe Population, lückenhafte Drohnenbrut, keine Arbeiterinnenbrut, geringe Futterreserven, keine sichtbare Königin, deformierte Waben, Drohnenzellen.

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Dieser Artikel bietet eine strukturierte Einführung in die Königinnenzucht für Imker, die in ihrem Bienenhaus unabhängig werden möchten. Er stellt auf didaktische Weise das erforderliche Material, die genaue Planung des Zuchtkalenders sowie eine einfache und bewährte Methode vor, die für eine jährliche Serie geeignet ist. Das Ziel ist es, jedem zu ermöglichen, seine eigenen hochwertigen F1-Königinnen zu züchten, wobei man sich auf die Selektionsarbeit der Zuchtlehrer stützen kann.

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Das Drüsige Springkraut oder Himalaya-Springkraut (Impatiens glandulifera) asiatischen Ursprungs ist ein typisches Beispiel für Pflanzen, die Imker, Gärtner und Ökologen spalten: sehr nektarreich und äußerst dekorativ, stellt es dennoch eine ökologische Gefahr dar, da es invasiv ist und erhebliche Auswirkungen auf die lokale Biodiversität hat.

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Bienen schließen während ihres gesamten Lebens kein Auge. Ihre Aktivitäten stehen jedoch unter dem Einfluss eines intrazerebralen Proteins (pigment-dispersing factor, PDF), das ihnen unter anderem ermöglicht, sich anhand der Position der Sonne zu orientieren.

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Obwohl sie nur in geringer Zahl vorkommen, existieren wilde oder verwilderte Kolonien von A. mellifera mellifera tatsächlich in der Natur und sind gegenüber Varroa widerstandsfähig – aufgrund ihrer geringen Größe, ihrer Schwarmneigung, der geringen Habitatdichte und vermutlich durch natürliche Selektion. Studien zeigen zudem, dass diese Linien der Dunklen Biene rein sind, ohne Hybridisierung. Folglich plädieren Forschende für die Entwicklung einer Schutzpolitik für diese Bienenpopulationen, weil sie einerseits eine wahrscheinlich rückläufige Wildart darstellen, andererseits aber auch aus imkerlicher Sicht ein interessantes genetisches Reservoir bilden.

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Drohnen aufziehen oder nicht aufziehen – diese Frage stellt sich unseren Bienen mit der Rückkehr der warmen Jahreszeit. In einem Volk sind die Männchen tatsächlich ein Luxus: Ihre Aufzucht ist deutlich kostenintensiver als jene der Arbeiterinnen. Und der Aufwand endet nicht mit dem Schlupf: Als erwachsene Drohnen bleiben sie größtenteils auf Kosten ihrer Schwestern. Hinzu kommt, dass sie nichts zur Sammelarbeit beitragen und kaum zur Instandhaltung des Bienenstocks. Doch dieser Luxus ist notwendig: Die einzige Aufgabe der Männchen, die Weitergabe der Gene, steht im Zentrum des biologischen Sinns des Lebens. Die Chancen auf Fortpflanzung zu maximieren und zugleich die Überlebenschancen zu erhalten – dieser feinen Balance, zu der sowohl die Königin als auch ihre Arbeiterinnen beitragen, möchten wir uns heute widmen.

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von ELIZABETH TIBBETTS UND ADRIAN DYER

Das Erkennen der Gesichtsmerkmale von Artgenossen erfordert kein so komplexes Gehirn, wie man es sich vorstellt: Einige Insekten, insbesondere Bienen, sind darin erstaunlich begabt.

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Weisellose Völker stellen eine besondere Herausforderung in der Betriebsführung dar, da ohne Königin weder Brut noch eine stabile Volksentwicklung möglich ist. Das offizielle Merkblatt 4.7.4 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes beschreibt typische Ursachen der Weisellosigkeit sowie geeignete Vorgehensweisen zum weiteren Umgang mit solchen Völkern.

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Das Zusammenführen (Vereinen) von Bienenvölkern ist eine Praxis, um schwache Völker zu stärken oder Verluste zu kompensieren. Sie sollte gezielt, bienengerecht und unter Berücksichtigung von Volksstärke, Jahreszeit und Bienenvitalität erfolgen. Diese Kurzfassung basiert auf dem offiziellen Merkblatt 4.7.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Wer schon einmal die Ausrede benutzt hat, dass „Aufräumen nicht in meiner DNA liegt“, um sich dieser Aufgabe zu entziehen, lag möglicherweise nicht ganz falsch. Zumindest bei Honigbienen scheinen gewisse Defizite in der Stockhygiene mit einer Überexpression von Genen zusammenzuhängen, die die Wahrnehmung der von kranken oder abgestorbenen Larven freigesetzten Gerüche beeinträchtigt.

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Safran, ein in der Küche sehr geschätztes Gewürz, besteht aus den getrockneten Griffeln einer Krokusart, Crocus sativus oder Kultursafran. Es handelt sich um eine mehrjährige, krautige Zwiebelpflanze, deren Blüte sechs Tepalen (Tepalen = blütenbildende Organe, die den Blütenblättern ähneln) aufweist, die malvenfarben und violett gestreift sind.

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Die Träufelbehandlung mit Oxalsäure ist in der Schweiz eine etablierte Methode zur Winterbehandlung gegen Varroa. Entscheidend sind brutfreie (oder nur offene Brut) Völker, das korrekte Ansetzen der Lösung sowie strikte Schutzmassnahmen, da Oxalsäure stark reizend und gesundheitsschädlich ist. Die Kurzfassung unten basiert ausschliesslich auf dem offiziellen Merkblatt (BGD/SSA) und verweist auf die vollständige Anleitung/Packungsbeilage.

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In der Schweiz wie überall sonst verschwinden die Bienen, teilweise auf dramatische Weise. Ohne Bienen droht jedoch nicht nur ein Mangel an Honig, sondern auch an Obst und Gemüse. Um dem Rätsel des Bienensterbens auf den Grund zu gehen, begaben sich Fred und Jamy in den Vaucluse. Fred traf sich mit Imkern und Landwirten. Jamy hingegen richtete sein Mini-Labor am INRA in Avignon mitten unter den für die Forschung bestimmten Bienenstöcken ein.

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Im November geht der Bienenstock allmählich in die Winterruhe über, doch nicht alle Völker sind zu diesem Zeitpunkt bereits brutfrei. Das Wichtigste ist, die Bienen zu beobachten, ohne sie zu stören, die Bienenstöcke zu sichern und die Vorräte zu kontrollieren. Die Entscheidung für eine Winterbehandlung gegen die Varroamilbe richtet sich nicht nach einem festen Datum, sondern erst, wenn das Fehlen von verdeckelter Brut bestätigt ist.

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A row of bee hives in a field of flowers with an orchard behindA row of bee hives in a field of flowers with an orchard behind

A row of bee hives in a field of flowers with an orchard behind

Die Bildung von Jungvölkern ist ein zentrales Instrument, um den Völkerbestand zu erneuern, Reserven aufzubauen und den Bienenstand flexibler zu führen. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die wichtigsten Methoden, ihre Ziele, Grenzen und kritischen Punkte – insbesondere in Bezug auf Königin, Futterversorgung, Schwarmtrieb und Varroa.

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Tropilaelaps breitet sich über sein ursprüngliches asiatisches Verbreitungsgebiet hinaus nach Westen aus und rückt damit stärker in den Fokus der europäischen Imkerei. Der Artikel zeigt, was über Biologie, Vermehrung und Nachweis tatsächlich bekannt ist und was dies für die Schweizer Imkerei bedeutet.

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Schwärmen ist kein Betriebsunfall, sondern die natürliche Fortpflanzung der Honigbienenkolonie durch Teilung. Der Referenzartikel erklärt, wie sich die Kolonie über Tage bis Wochen auf diesen Prozess vorbereitet, wie Schwarm und Mutterkolonie entstehen und was daraus für die Imkerpraxis folgt.

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► Für Sie gelesen

Diese Studie zeigt, dass die Wassersammeltätigkeit mit der Volksstärke und bei warmen Tagen zunimmt. Sie erinnert auch daran, dass Wasser eine Grundressource für die Brut und den normalen Betrieb des Volkes ist. Für den Bienenstand ist die Botschaft einfach: Eine zuverlässige Tränke sollte eingeplant werden – mit der gebotenen Vorsicht angesichts des halbkontrollierten Versuchsdesigns.

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Für Honigbienen ist die Weide eine der ersten Nahrungsquellen am Ende des Winters. Der Imker richtet seinen Frühjahrsbesuch nach dem Aufblühen der Kätzchen der männlichen Pflanze aus.

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Welche Medikamente und Präparate sind in der Schweiz gegen die Varroamilbe zugelassen, und was ist in der Praxis vor einer Behandlung zu beachten? Diese Übersicht stellt die wichtigsten zugelassenen Präparate vor und erinnert an einen wesentlichen Punkt im Bienenhaus: Bei einer medikamentösen Behandlung müssen die zur Ernte bestimmten Honigwaben entfernt werden, und die offizielle Gebrauchsanweisung des Produkts ist stets zu beachten.

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Mit einem Volumen von etwa 1 mm³ ist das Gehirn der Biene dank hochentwickelter kognitiver Mechanismen zu bemerkenswerten Leistungen fähig. Die Biene trifft Entscheidungen, speichert Flugrouten, indem sie den Sonnenstand präzise verfolgt, lokalisiert Nahrungsquellen und bewertet diese qualitativ und quantitativ, und übermittelt vielfältige Informationen an ihre Artgenossinnen, um eine große Zahl von Sammlerinnen mit unterschiedlichen Kompetenzen zu rekrutieren.

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Varroa saugt die Hämolymphe der Bienen – das ist allgemein bekannt. Allgemein bekannt, aber offenbar (weitgehend) falsch.

US-amerikanische Forschende wurden durch das Ausmaß der Auswirkungen der Varroa auf die Gesundheit der Bienen irritiert, gemessen an der vergleichsweise geringen Menge an Hämolymphe, die sie entnimmt. Da die Hämolymphe von Insekten im Vergleich zum Blut von Säugetieren deutlich nährstoffärmer ist, stellten sie sich die Frage, wie sich der Parasit mit dieser Ressource entwickeln kann.

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Der horizontale oder kriechende Cotoneaster (Cotoneaster horizontalis) ist ein aus China stammender Strauch, der Ende des 19. Jahrhunderts nach Europa eingeführt wurde. Lange Zeit blieb er auf Parks und Gärten beschränkt, wo er geschätzt wird, da er einen dichten Teppich bildet, der Steingärten bedeckt und Böschungen stabilisiert.

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Die Gemüllkontrolle ist eine einfache, aber sehr aussagekräftige Methode zur Beurteilung des Zustands eines Bienenvolkes ohne Eingriff in die Beute. Anhand der Rückstände auf der Bodeneinlage lassen sich Hinweise auf Volksstärke, Brutaktivität und mögliche Probleme erkennen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.8.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.


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Diese Bilder sind lizenzfrei und können kostenlos heruntergeladen werden.

Bitte den Autor nennen: S. Imboden – www.ApiSavoir.ch

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Im März erwacht der Bienenstand wieder zum Leben: Die Königin steigert schrittweise ihre Legetätigkeit, die Sammlerinnen fliegen aus, sobald es die Temperaturen zulassen, und der Futterverbrauch nimmt zu, um die Entwicklung der Brut zu unterstützen. Es handelt sich um eine Schlüsselphase, in der die Imkerin oder der Imker jedes Volk ruhig beobachten muss, da ein Ressourcenmangel oder eine nicht erkannte Krankheit den Wiederaufbau nach dem Winter gefährden kann.

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Jede Imkerin und jeder Imker ist verpflichtet, auf jedem verkauften Honigglas die folgenden Angaben zu machen (VLtH Art. 26, Lebensmittelkennzeichnungsverordnung, LIV):

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Der wirtschaftliche Nutzen für Imkereibetriebe der Entfernung von Drohnenbrut als ergänzende Maßnahme
zur Bekämpfung der Varroamilbe

Seit dem ersten Artikel haben wir sehr viele Anfragen nach Präzisierungen zur praktischen Umsetzung
im Bienenstock erhalten sowie in der Folge zahlreiche sehr positive Rückmeldungen zu den Effekten dieser „mechanischen Behandlung“, die für Bienen und Königin risikolos ist. Nachdem wir den Kontext der Studie und die Art ihrer Durchführung in Erinnerung gerufen haben, präsentieren wir heute die vollständigen Ergebnisse über einen Zeitraum von zwei Jahren.

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Wäre es nicht interessant, die Allele der leistungsfähigsten oder wichtigsten Königinnen nach ihrem Tod zu erhalten? Es ist daher nicht überraschend, dass die Kryokonservierung von Drohnensperma seit den 1970er-Jahren Gegenstand der Forschung ist. Das Risiko eines Verlusts der natürlichen Biodiversität stellt eine weitere Motivation für diese Forschungsarbeiten dar.

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Es gibt eine einfache und recht zuverlässige Methode zur Justierung (Kalibrierung) des Refraktometers: mit nativem Olivenöl extra.
Laut einem Test von Dr. Werner von der Ohe vom Bieneninstitut in Celle ist die Kalibrierung des Refraktometers mit nativem Olivenöl extra bei einer Temperatur von 20 ºC möglich. Der Test mit drei verschiedenen nativen Olivenölen extra zeigte eine maximale Abweichung von 0,08 % (siehe den unten erwähnten Artikel in ADIZ – die biene – Imkerfreund).

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Ein Bienenvolk kann seine Königin aus verschiedenen Gründen ersetzen: fortgeschrittenes Alter, unzureichende Eiablage, mangelhafte Befruchtung, Verletzungen oder allgemeine Schwäche. Eine aktuelle Studie legt jedoch nahe, dass manchmal noch ein weiterer Grund hinzukommen kann: Eine schwere Virusinfektion der Königin könnte ihre Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen und ihr Pheromonsignal so stark verändern, dass dies die Ablösung der Königin begünstigt.

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von R. Prasad

Die Verteidigung einer Gesellschaft erfordert häufig, dass sich bestimmte spezialisierte Mitglieder koordinieren, um eine Bedrohung unter Einsatz ihres Lebens abzuwehren. Dies gilt insbesondere für Honigbienen, die den Stock verteidigen und im Falle eines Stichs ihr Leben opfern können. Im Zentrum dieser kooperativen Abwehrreaktion steht das Stich-Alarmpheromon, dessen Hauptbestandteil Isoamylacetat (IAA) ist.

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Ein Brutstopp ist eine gezielte Unterbrechung der Brutproduktion bei Honigbienen, die als Massnahme im Varroamanagement dient (z. B. zur Varroa-Reduktion oder zur Vorbereitung von Behandlungen). Die nachfolgende Kurzfassung basiert auf dem offiziellen Merkblatt 1.6.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Der Kunstschwarm ist eine imkerliche Methode zur Neubildung von Bienenvölkern, bei der Bienen gezielt von bestehenden Völkern entnommen und neu zusammengesetzt werden. Er dient unter anderem der Vermehrung, der Sanierung belasteter Völker und der Varroareduktion. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.4.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Der Nassenheider-Verdunster ist ein zugelassenes System zur kontrollierten Anwendung von Ameisensäure in der Varroabekämpfung. Eine korrekte Handhabung sowie die Beachtung von Temperatur, Dosierung und Sicherheitsmassnahmen sind entscheidend für die Wirksamkeit und Verträglichkeit der Behandlung. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.2.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Die Farbe des Pollens variiert je nach Pflanzenart: Sie reicht von weiss bis schwarz, meist ist der Pollen jedoch gelb oder orange sowie auch hellbraun oder grünlich. Anhand der Farbe lassen sich gewisse typische Pollen erkennen (zum Beispiel ist Mohnpollen schwarz, Phaceliapollen blau), doch nur durch eine mikroskopische Analyse kann der Pollentyp eindeutig bestimmt werden.

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Nach der Videokonferenz von Prof. Joseph Hemmerlé vom 11.01.2025, Landwirtschaftsschule Châteauneuf / Sitten

Das Schwärmen ist ein natürliches Phänomen im Zentrum der Dynamik der Honigbienen. Im Rahmen dieses Prozesses verlässt ein Teil der Kolonie, angeführt von der alten Königin, den Bienenstock, um einen neuen Lebensraum zu gründen. Für die Imkerei stellt das Schwärmen eine Herausforderung dar, bietet jedoch zugleich eine Möglichkeit zur Erneuerung der Völker. Dank der vertieften Forschungsarbeiten und der sorgfältigen Beobachtungen von Professor Joseph Hemmerlé ist es möglich, die biologischen, ethologischen und umweltbedingten Mechanismen, die diesem faszinierenden Verhalten zugrunde liegen, besser zu verstehen.

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Die Phazelie, Phacelia tanacetifolia, ist eine einjährige krautige Pflanze mit einer Wuchshöhe von 50 bis 120 cm. Sie stammt aus Kalifornien und Mexiko und wurde im 19. Jahrhundert in Europa eingeführt. In der Nähe von Siedlungen und auf Brachflächen ist sie verbreitet, wo sie sogar invasiv werden kann; vor allem wird sie jedoch als Gründüngung, als Futterpflanze oder als Zwischenfrucht angebaut.

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Die Varroa-Notbehandlung im CH-Kasten ist eine Massnahme für stark belastete Völker, die innert Tagesfrist entmilbt werden sollen. Das offizielle Merkblatt 1.7.2 des BGD / SSA beschreibt dazu ein Vorgehen, das der Technik des Königinnen-Kunstschwarms entspricht: Das Volk wird auf Neubau gesetzt. Grundlage für das Eingreifen sind der natürliche Milbenfall, die brutfreie Behandlung mit Oxalsäure und ein konsequentes Ersetzen des Wabenmaterials.

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Das ITSAP (http://blog-itsap.fr/) hat an einem europäischen Versuch zur Technik der Brutunterbrechung in der Varroabekämpfung teilgenommen, der darauf abzielte, die Wirksamkeit, die Auswirkungen auf die Entwicklung der Völker und die Praktikabilität verschiedener Ansätze zu quantifizieren, ob in Kombination oder nicht mit dem Einsatz von Oxalsäure. Hier folgt eine Zusammenfassung der Ergebnisse und der Diskussion des in diesem Jahr im Journal of Apicultural Research veröffentlichten wissenschaftlichen Artikels (Büchler et al.).

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Warum ersetzt ein Bienenvolk eine neue Königin nach wenigen Wochen, während es eine andere trotz lückenhaftem Brutbild behält? Der Beitrag erklärt, wie Signale von Königin, Brut und Volk zusammenwirken – und was sich daraus für die Beurteilung, Einweiselung und Käfigung einer Königin ableiten lässt.

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von ALAIN SATABIN

Schon in der Antike stellten Mathematiker fest, dass die Form der Waben in Bienenstöcken das Verhältnis zwischen verfügbarem Volumen und der verwendeten Wachsmengen optimiert. Dies zu beweisen ist jedoch eine andere Angelegenheit … die bis heute nicht vollständig abgeschlossen ist.

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Diese wissenschaftliche Übersichtsarbeit analysiert 191 seit 1995 veröffentlichte Feldstudien, um imkerliche Praktiken und Biosicherheitsmaßnahmen zu identifizieren, die einen messbaren Effekt auf die Gesundheit und Produktivität von Bienenvölkern gezeigt haben. Insgesamt wurden 744 „practice records“ extrahiert und nach Thema, Region und Anwendungszeitraum strukturiert. Ziel ist es, einen analytischen Rahmen vorzuschlagen, der imkerliche Entscheidungen auf der Grundlage vergleichender Versuche unter realen Bedingungen unterstützt. Der Charakter einer methodisch strukturierten Übersichtsarbeit steht im Zentrum dieser Synthese, die sowohl dominante Praktiken als auch Forschungslücken aufzeigt.

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Was geschieht in der verschlossenen Brutzelle, wenn aus einer Larve eine erwachsene Biene wird? Dieser Artikel erklärt die Metamorphose der Honigbiene und zeigt, warum der scheinbar ruhige Moment des verdeckelten Brutstadiums biologisch besonders intensiv ist.

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In der Natur ziehen Bienen im Frühjahr im Zusammenhang mit dem Schwärmen Königinnen auf, um ihre Völker zu vermehren. Sie ziehen jedoch auch in anderen Situationen Königinnen nach, zum Beispiel wenn die Königin nach mehreren Jahren der Eiablage nicht mehr voll leistungsfähig ist oder wenn sie unfallbedingt verloren geht. In diesen besonderen Fällen ist die Königinnenaufzucht nicht mit einem Schwarm verbunden.

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Die Kommunikation bei den Bienen ist sehr komplex und Gegenstand zahlreicher Studien gewesen. Natürlich gibt es den allen bekannten „Schwänzeltanz“ oder „Acht-Tanz“, doch weniger bekannt ist, dass dieser Tanz ausschließlich dazu dient, den Ort einer Nahrungsquelle anzuzeigen. Während des Tanzes setzt die Biene chemische Botenstoffe frei, die dazu dienen, weitere Sammlerinnen zu rekrutieren und ihnen die Art sowie den Reichtum dieser Quelle zu signalisieren. Es handelt sich somit tatsächlich um eine Kommunikation, die auf dem Austausch chemischer Substanzen, den sogenannten Pheromonen, beruht.

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Die Suche nach einem geeigneten Standort für einen Bienenstand unterliegt mehreren Bedingungen, darunter dem Zugang zu Nektar- und Pollenressourcen. Daher ist es wichtig, die verschiedenen lokalen Pflanzenarten identifizieren zu können, um die Verfügbarkeit dieser Ressourcen einzuschätzen oder gegebenenfalls zu verbessern.

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Die gute imkerliche Praxis fasst grundlegende Prinzipien und Verhaltensweisen zusammen, die eine verantwortungsvolle, nachhaltige und bienengerechte Imkerei sicherstellen. Sie bildet den Rahmen für alle imkerlichen Tätigkeiten und dient als Orientierung für Planung, Durchführung und Kontrolle. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Übersichtsmerkblatt 4 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Das kontrollierte Einschmelzen von Waben (z. B. aus Brutwaben oder Drohnenrahmen) dient der Entnahme von Wachs oder zur Aufbereitung von Altmaterial. Richtig gemacht, reduziert es Verunreinigungen und erleichtert die Verarbeitung von Bienenwachs. Die folgende Kurzfassung basiert auf dem offiziellen Merkblatt 4.4.1 (BGD/SSA).

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Die Übersicht der empfohlenen Imkereipräparate bietet eine strukturierte Zusammenstellung von zugelassenen und empfohlenen Präparaten für die Bienengesundheit. Sie dient der Orientierung und unterstützt Imkerinnen und Imker bei der Auswahl geeigneter Produkte im Rahmen der geltenden Vorschriften. Die folgenden Hinweise basieren auf der offiziellen Übersicht des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Einige Blüten erzeugen einen blauen Halo auf ihren Blütenblättern, um Bestäuber anzulocken

Durch die Evolution erworben und kontrolliert ermöglicht eine „Unordnung“ in der nanometrischen Struktur der Blütenblätter vieler Pflanzen eine effizientere Bestäubung.
Forschende haben entdeckt, dass einige Blüten eine zusätzliche Strategie entwickelt haben, um Insekten zum Besuch zu bewegen. Ein ultravioletter Halo zieht Bestäuber besonders wirksam an.

Bild: Ursinia speciosa erzeugt – wie andere Blütenarten – einen blauen Halo auf ihren Blütenblättern, um Bestäuber anzulocken. © Edwige Moyroud

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Die Asiatische Hornisse ist ein invasiver Schädling und stellt eine ernsthafte Bedrohung für Honigbienen und andere Insekten dar. Ihr Auftreten erfordert besondere Aufmerksamkeit, da sie sich rasch ausbreiten und erhebliche Schäden verursachen kann. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 2.7 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Das Zusetzen von Königinnen ist stets mit einem hohen Risiko für die eingeführte Königin verbunden. In der Fachliteratur werden Ausfallraten von bis zu 50 % genannt. Damit das Zusetzen gelingt, müssen die Bedingungen für die Annahme der Königin optimal sein. Die höchsten Erfolgsaussichten bestehen, wenn ein Jungvolk mit einer jungen Königin mit einem älteren Volk vereinigt wird. Generell ist es erforderlich, gezielt günstige Rahmenbedingungen zu schaffen, damit ein Volk die zugesetzte Königin akzeptiert.

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Der August markiert einen Wendepunkt im Bienenhaus: Die Ernte neigt sich dem Ende zu, während Entscheidungen bezüglich der Varroamilbe, der Vorräte und der Auswahl der Bienenvölker bereits die Überwinterung vorbereiten. Dieser Artikel fasst die praktischen Schwerpunkte des Monats, zu vermeidende Fehler und wichtige Punkte zusammen, die für die Qualität der Winterbienen entscheidend sind.

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Bei der Honigbiene wie bei allen Insekten füllt die Hämolymphe die gesamte innere, von der Kutikula geschützte Körperhöhle aus. Diese Körperhöhle wird als Hämocoel bezeichnet. Es existiert kein Netzwerk aus Venen und Arterien: Die Organe sind von der Hämolymphe umspült, die dem Organismus die notwendigen Bestandteile liefert. Man spricht von einer extrazellulären Flüssigkeit. Ein langes, röhrenförmiges Gefäss, das Herz, pumpt die Hämolymphe und gewährleistet die Zirkulation der Flüssigkeit im gesamten Organismus.

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von Yves Martignoni und Julien Balet 

Was machen Zuchtleiter? Was bedeutet Zucht? Ist das etwas, das auch für mich machbar ist? Dies sind einige der Fragen, die wir in diesem Artikel zu beantworten versuchen.

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Es gibt nicht die eine richtige imkerliche Praxis. Es existieren jedoch Regeln, die auf gesundem Menschenverstand sowie auf der Erfahrung erfahrener oder professioneller Imker beruhen. Auch wenn die Königin der zentrale Motor des Volkes ist, sind die Sauberkeit der Beute, die Varroabekämpfung, Strategien zur Schwarmverhinderung, der Standort des Bienenstandes sowie die Einwinterung ebenso entscheidend für die gute Entwicklung des Volkes im Hinblick auf eine schöne Honigernte.

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Der Pavillonbienenstand stammt aus dem 19.Jahrhundert; seine Konzeption diente der Lagerung von Körben und Bienenstöcken mit Zugang von der Rückseite. Der Bienenstand sollte die Bienen vor Wind, Regen und Diebstahl schützen. Die «Schweizer» Hinterbehandlungsbeute ist bis heute die am weitesten verbreitete Betriebsform in der Deutschschweiz. Außerhalb der Schweiz wird die Imkerei überwiegend mit Mehrzargenbeuten betrieben.

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Mähverluste können innerhalb kurzer Zeit zu erheblichen Bienenverlusten führen, insbesondere bei blühenden Wiesen und Kulturen. Das offizielle Merkblatt 3.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes beschreibt Ursachen solcher Verluste und zeigt Massnahmen auf, wie sie durch angepasste Mähtechnik und Koordination vermieden werden können.

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Die Resistenz der Bienen gegen die Varroamilbe lässt sich weder auf ein einziges Merkmal noch auf eine Abkürzung wie VSH oder MNR reduzieren. Dieser Artikel bietet einen klaren und differenzierten Überblick über die derzeit diskutierten Mechanismen und zeigt auf, warum im Bienenstand letztlich die Fähigkeit eines Bienenvolkes entscheidend ist, das Wachstum des Parasiten nachhaltig einzudämmen und die Saison besser zu überstehen.

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Winterbienen, in der wissenschaftlichen Literatur oft als Diutinus-Bienen bezeichnet, sind langlebige Arbeiterinnen, die für das Überleben des Bienenvolkes während der Überwinterung angepasst sind. Sie bilden keine eigene Kaste, sondern eine saisonale Form der Arbeiterin, die entsteht, wenn das Bienenvolk allmählich von einem Expansionsmodus in einen Erhaltungsmodus übergeht. Das Verständnis dieses Übergangs ermöglicht es, besser zu verstehen, was im Bienenstock zwischen dem Ende des Sommers, der Überwinterung und dem Neustart im Frühling vor sich geht.

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Honig ist weit mehr als eine konzentrierte Zuckerlösung: Er ist das Ergebnis eines komplexen biologischen Prozesses, geprägt von botanischer Herkunft, der Verarbeitung durch die Bienen sowie den Bedingungen von Reifung und Lagerung. Dieser Referenzartikel beleuchtet Zusammensetzung, physikalische und mikrobiologische Eigenschaften, Qualität, Authentizität, gesundheitliche Risiken und Anwendungen und unterscheidet dabei zwischen gut belegten Erkenntnissen, offenen Fragen und verbreiteten Übertreibungen.

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Die bereits im Frühjahr erfolgende Bildung mehrerer Ableger aus einem kleinen Volk auf sechs Waben ist sehr ertragreich und einfach, sofern die Imkerin oder der Imker die Entwicklung des Ausgangsvolkes verfolgt, die Brutwaben auf zwei übereinander gestellte Zargen verteilt und durch häufige Sirupgaben eine besonders leistungsfähige Königin stimuliert.

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Der Manuka (Leptospermum scoparium), auf Englisch auch „New Zealand tea tree“ genannt, da seine Blätter zur Teezubereitung verwendet werden können, ist ein immergrüner, ausdauernder Strauch aus der Familie der Myrtaceae (derselben Familie wie Eukalyptus und Myrte). Er besitzt unregelmäßig verzweigte Triebe, und seine Blätter sind klein, unterschiedlich geformt und aromatisch. Während der Blüte bildet der Manuka fünfzählige Blüten in weißer, rosafarbener oder roter Färbung, auf die holzige, rundliche Kapselfrüchte folgen, die über viele Monate an der Pflanze verbleiben.

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Die Qualität der für die Winterfütterung der Bienen verwendeten Sirupe steht sehr häufig im Mittelpunkt lebhafter Diskussionen.
Welche Eigenschaften sollte ein Sirup aufweisen:

  • Eine Zusammensetzung, die dem Honig nahekommt
  • Für die Biene leicht assimilierbar
  • Geringer Energieaufwand für Umwandlung und Einlagerung
  • Gute Löslichkeit (keine Kristallisation)
  • Gute Stabilität (keine Gärung)
  • Hohe Reinheit und geeignete Viskosität
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Zahlreiche im Internet verfügbare Artikel geben wertvolle Hinweise zur Betreuung unserer Bienenvölker. Es ist jedoch manchmal sinnvoll, zu eher grundlegenden, aber vom gesunden Menschenverstand geprägten Prinzipien zurückzukehren. Die «zehn Fehler, die man vermeiden sollte» dienen als Vorwand, die Neugier von Imkerinnen und Imkern in der Anfangsphase zu wecken oder die Reflexion erfahrener Kolleginnen und Kollegen anzuregen.

Zum Glück gibt es nicht nur zehn Fehler zu vermeiden … sonst wäre die Imkerei unerquicklich oder gar mühsam!

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Die Ernährung spielt offenbar eine besonders wichtige Rolle für die Gesundheit und die Immunabwehr der Bienen. Sie müssen jederzeit über ausreichend Nektar und Pollen verfügen. Diese Voraussetzung ist jedoch in der modernen Agrarlandschaft nur schwer zu erfüllen. Trachtlücken während der intensivsten Phase der Brutaufzucht bremsen das Wachstum der Völker und führen zu einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit.

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Die Auswaschmethode (auch “Waschturm”/“Waschverfahren” genannt) dient dazu, Bienen mit einer Flüssigkeit zu benetzen, um Varroa-Milben aus den Brutkammern und von den Bienenkörpern zu lösen und zu ermitteln. Sie wird zur Diagnose eingesetzt und ersetzt nicht die Behandlung. Die folgende Zusammenfassung basiert auf dem offiziellen Merkblatt 1.5.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Propolis ist ein komplexes Material, das hauptsächlich aus Harzen verschiedener Pflanzenarten besteht, aber auch variable Mengen an Wachs enthält, das von den Bienen selbst produziert wird.

 

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Diese ansteckende Krankheit der Honigbiene wird durch das SBV-Virus verursacht, die Abkürzung für die englische Bezeichnung Sacbrood Bee Virus. Sie kommt weltweit vor und betrifft in der Regel die verdeckelte Brut, wobei es zu unterschiedlich starken Mortalitäten von Präpuppen kommt, die zu einer Schwächung der Kolonie führen können.

Diese Krankheit ist durch das typische sackförmige Erscheinungsbild gekennzeichnet, das die durch dieses Virus abgetöteten Präpuppen aufweisen. Infizierte erwachsene Bienen zeigen keine Symptome (sie sind symptomlose Träger), stellen jedoch Virusreservoire dar.

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Bienen spielen aufgrund ihrer Hauptaufgabe, der Bestäubung, eine wesentliche Rolle in unserem Ökosystem. Diese Tätigkeit ermöglicht es Pflanzen, sich fortzupflanzen. Bienen gehören neben Wespen und Schmetterlingen zu den effizientesten bestäubenden Insekten. Dennoch sind sie durch verschiedene Faktoren stark bedroht.

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Lange Zeit gingen Wissenschaftler davon aus, dass der genetische Code eines Organismus allein seine biologischen Merkmale, seine Entwicklung und seine Anpassung an seine Umwelt bestimmt. Unter dem Einfluss verschiedener chemischer oder „äußerer“ Faktoren kann die Epigenetik jedoch nicht nur das Erscheinungsbild oder das Verhalten eines Organismus verändern, sondern auch bestimmte dieser Veränderungen an nachfolgende Generationen weitergeben …

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Räuberei ist ein komplexes Phänomen, das weit über den sichtbaren Verlust von Futtervorräten hinausgeht. Sie sollte nicht unterschätzt werden, denn ihre Folgen können für das betroffene Volk und die Gesundheit des gesamten Bienenstands gravierend sein. Der Artikel erklärt, wie Räuberei entsteht, wie fremde Bienen erkannt werden und mit welchen Massnahmen sie sich verhindern oder eindämmen lässt.

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Räuberei ist ein unerwünschtes Verhalten, bei dem Bienenvölker fremde Völker ausrauben und dadurch erhebliche Schäden verursachen können. Sie tritt häufig bei Trachtmangel oder im Zusammenhang mit imkerlichen Eingriffen auf. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.8.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.


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Diese Studie zeigt, wie zwei kleine Versuchskolonien die Belüftung, die Ableitung und die Wassersammlung koordinierten, als ihr Brutnest künstlich beheizt wurde. Sie weist zudem auf eine vorübergehende Wasserspeicherung im Kropf bestimmter Arbeiterinnen und, in vereinzelten Fällen, in Zellen hin, ohne jedoch das Vorhandensein einer dauerhaften Reserve nachzuweisen.

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Beim Sammeln von Nahrung zeigen Bienen bemerkenswerte kognitive Fähigkeiten. Pestizide und Schwermetalle beeinträchtigen jedoch die neuronale Kommunikation, wodurch das Sammelverhalten gestört wird und letztlich die gesamte Kolonie gefährdet ist.

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Das Mini-Gehirn der Biene, das etwa 10⁶ Zellen umfasst (beim Menschen 10¹¹), ermöglicht es ihr nicht nur, stereotype Verhaltensweisen wie das Sammeln zu steuern, sondern passt sich dank seiner Plastizität an und erlaubt dem Insekt, auf neue Probleme durch häufig komplexes Lernen zu reagieren. Das Gehirn der Biene ist in der Lage, „intelligente“ Lösungen für ein breites Spektrum ökologischer oder anderer Probleme bereitzustellen, wie dies auch bei Wirbeltieren und beim Menschen der Fall ist.

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Das offizielle Merkblatt 2.12 ordnet Tropilaelaps als zu überwachende Tierseuche ein. Es beschreibt zwei aus Asien stammende parasitische Milbenarten, die die Europäische Honigbiene befallen können, und nennt typische Hinweise wie ein lückenhaftes Brutnest, Löcher in den Brutzelldeckeln oder verkrüppelte Bienen. Für die Schweiz hält das Merkblatt fest, dass bisher kein Vorkommen nachgewiesen wurde und dass Verzicht auf Bienenimporte, regelmässige Kontrolle sowie die Benachrichtigung der BieneninspektorIn bei Verdacht wichtig sind.

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► Für Sie gelesen

Winterverluste entstehen nicht erst im Winter. Der Artikel zeigt, warum die entscheidende Phase bereits im Spätsommer beginnt: Dann werden die langlebigen Winterbienen angelegt, deren Qualität stark von Varroa, Fütterung, Brutdynamik und Stress abhängt.

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Der Hobbyimker bzw. die Hobbyimkerin ist oft gut gerüstet, um seine bzw. ihre Völker zu betreuen: beobachtend, neugierig, motiviert, enthusiastisch, manchmal idealistisch, häufig gut begleitet, unterstützt durch Einführungskurse und die Lektüre zahlreicher Artikel im Internet; er oder sie tauscht Sorgen mit Kolleginnen und Kollegen aus, schätzt Ratschläge oder auch praktische Hilfe der „Erfahrenen“ … hat aber meist keinerlei genaue Vorstellung davon, was das Hobby tatsächlich kostet oder einbringt! Beruhigt wird sich mit dem Wiegen der Ernte: super, 15 kg Honig pro Volk!!! Doch was haben diese 30 Gläser, auf die man so stolz ist, wirklich gekostet? Wie hoch ist der exakte Gewinn aus dem Verkauf des Teils der Produktion, der nicht selbst konsumiert wurde?

Der erfahrene Imker bzw. die erfahrene Imkerin stellt sich eine andere Frage: Was, wenn ich aus diesem Hobby meinen Beruf mache? Wie hoch ist die Anfangsinvestition und welchen Umsatz muss ich erzielen, um davon leben zu können?

Der professionelle Imker bzw. die professionelle Imkerin muss gegenüber der Bank Rechenschaft ablegen und stellt sich die Frage: Wie kann ich die Rentabilität meines Betriebs verbessern? Wie kann ich Abschreibungen vornehmen, um mein Material zu erneuern?

Wie lassen sich die Risiken schlechter Erntejahre oder von Krankheiten bewältigen?

Allen drei Imkertypen steht ein benutzerfreundliches, mit Fachkompetenz und Präzision entwickeltes Werkzeug zur Verfügung, das sie bei der Beantwortung sämtlicher Fragen rund um eine finanziell verantwortungsvolle Imkerei unterstützt.

 

► Hier können Sie das Berechnungsinstrument herunterladen

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Der Oktober leitet den Übergang in die Überwinterungszeit ein: Die großen Arbeiten sind abgeschlossen, doch einige Kontrollen sind nach wie vor entscheidend. Dabei geht es vor allem darum, die Vorräte, die Stärke der Völker, den Varroa-Befall und den Schutz des Bienenhauses zu überprüfen und Störungen auf ein Minimum zu beschränken. Das Ziel ist einfach: mit gesunden, kompakten und gut vorbereiteten Völkern in den Winter zu gehen.

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Der Brutstopp mit anschliessender Oxalsäurebehandlung ist eine mögliche Alternative zur ersten Sommerbehandlung mit Ameisensäure gegen Varroa. Der Artikel erklärt, wann diese Methode sinnvoll sein kann, welche biologischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen und welche Kontrollen für eine sichere Anwendung entscheidend sind.

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► Für Sie gelesen

Der Bienentanz ist nicht nur ein instinktiver Reflex: Seine Präzision entsteht auch durch die Beobachtung erfahrener Sammlerinnen. Zwei aktuelle Studien beleuchten den Zusammenhang zwischen Lernen, Sehen und Orientierung — und zeigen, warum visuelle Orientierungspunkte, auch rund um eine Wasserstelle, am Bienenstand wichtiger sind, als man oft denkt.

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Die Teilung eines Bienenvolkes erfolgt aus verschiedenen Gründen :

  • Vermehrung des Bestandes,
  • Ersatz eines abgestorbenen, drohnenbrütigen Volkes,
  • drohende Schwarmstimmung eines sehr starken Volkes,
  • Bildung von Ablegern (Nuclei) für den Verkauf,
  • oder als Reservevölker zum Ausgleich erwarteter Verluste im kommenden Jahr …

Es gibt zahlreiche unterschiedliche und sehr einfache Methoden, um Bienenvölker zu teilen.

Die nachfolgend beschriebene Methode hat sich bewährt :

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Der Austausch alter Rähmchen gehört zu den klassischen Empfehlungen in der Imkerei. In der Praxis wird diese Maßnahme jedoch häufig hinausgeschoben, hauptsächlich aus wirtschaftlichen Gründen oder aufgrund einer Unterschätzung ihrer biologischen Effekte. Mehrere experimentelle Studien zeigen jedoch, dass das Alter der Waben die Morphologie der Bienen, die demografische Dynamik der Völker, die Honigproduktivität sowie die Akkumulation von Kontaminanten in der Beute direkt beeinflusst (Berry & Delaplane, 2001 ; Abd Al-Fattah et al., 2021 ; Taha et al., 2021 ; Meng et al., 2025).

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Im vergangenen Jahr haben die Veröffentlichungen spezialisierter Fachartikel über Kontaminationen und Verfälschungen von Bienenwachs die Imkerschaft aufgerüttelt. Bei den Imkerinnen und Imkern hat ein Bewusstsein für die Bedeutung des Zustands des Wachses eingesetzt: Tatsächlich hängen sowohl die Qualität unserer Produkte als auch – selbstverständlich – die Gesundheit unserer Völker davon ab (1).

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Gute imkerliche Praxis: Jeder Imker sollte versuchen, einige Königinnen zu züchten, um die Qualität seines Bestandes zu erhalten und zu verbessern. In diesem kleinen Kurs versuche ich, Ihnen eine Methode der Königinnenzucht vorzustellen, die einige Kniffe aus der Produktion von Gelée royale aufgreift. Dieses Verfahren erfordert nur geringe Investitionen, und es geht keine Königin verloren.

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Die Hauptfunktion der Königin ist das Legen von Eiern, wodurch alle Individuen entstehen können, die die Population eines Bienenvolkes bilden. Die zahlreichen weiteren Funktionen der Königin werden in diesem kurzen Artikel nicht behandelt.

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Bestäuber nutzen präzise Hinweise, um pollen- oder nektarreiche Blüten zu identifizieren: Farbe, Duft … Forschende haben entdeckt, dass Bienen auch auf Temperaturunterschiede zwischen verschiedenen Teilen einer Blüte reagieren. Diese „thermischen Muster“ ermöglichen es ihnen, die nährstoffreichsten Blüten zu erkennen.

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Albtraum für die einen, Chance für die anderen, unglaubliche Hoffnung für Visionäre: Die Wachsmotte ist ein Insekt, das alle fasziniert, die sich für ihre Entwicklung und ihre perfekte Anpassung an die Beute und ihren Superorganismus interessieren. Es gibt daher drei Sichtweisen auf die Wachsmotte: Der Imker fürchtet die Verwüstungen, die sie in seinen Beuten anrichtet; der Entomologe ist vom Totengräber-Rolle begeistert, die das Insekt spielt; Forschende wiederum untersuchen ihre sehr ökologische Fähigkeit, den stark umweltbelastenden Kunststoff zu verdauen. Was ist also dieser merkwürdige Schmetterling?

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Die sachgerechte Lagerung von Waben ist ein wichtiger Bestandteil der imkerlichen Hygiene und dient der Vermeidung von Schäden durch Schädlinge, Schimmel oder Verunreinigungen. Das Merkblatt beschreibt geeignete Lagerungsmethoden sowie zentrale Vorsichtsmassnahmen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.4.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Seit Millionen von Jahren sichern die Bienen das Fortbestehen ihrer Art durch das Schwärmen. Das Schwärmen ist ein natürlicher Prozess, dessen Hauptziel die Bildung neuer, gesunder und genetisch vielfältiger Kolonien ist (die Drohnen, die sich mit der jungfräulichen Königin in einem neuen Gebiet paaren, verfügen über eine andere Genetik). Der Imker wünscht sich Völker, die sich gut entwickeln und stark werden, ohne zu schwärmen. Ein Volk mit Schwarmtrieb (Schwarmfieber) baut nicht mehr und sammelt wenig Nektar. Die Sommerernte geht oft verloren. Wie kann dieses Schwarmfieber unterdrückt werden? Eine neue, von der Imkergesellschaft Sitten entwickelte Methode (www.ApiSion.ch) ist vielversprechend.

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Links oder rechts? Wie beim Menschen haben auch Bienen eine Präferenz. Australische Forschende haben kürzlich entdeckt, dass Bienen eine Links- oder Rechtspräferenz aufweisen können – was ihre Flugentscheidungen beeinflusst, um Hindernissen auszuweichen.

Das menschliche Gehirn besteht aus zwei in ihrer Morphologie grob symmetrischen Hemisphären. Auf funktioneller Ebene zeigt sich jedoch eine ausgeprägte Asymmetrie: Die meisten von uns sind Rechtshänder, und Alltagsgegenstände sind für Rechtshänder konzipiert – die Schere, das Maßband, die Computermaus, die Gitarre, der Messkrug, die klappbare Schreibplatte am Hörsaalstuhl, der Schaft des Jagdgewehrs, der Bumerang … nicht zu vergessen die Konvention des Händedrucks.

Eine aktuelle Studie zeigt, dass 50 % der Bienen nicht lateralisiert sind, während 25 % rechtshändig und 25 % linkshändig sind. Eine der zur Erklärung dieses Phänomens vorgeschlagenen Hypothesen ist, dass die Flugstrategie von Schwärmen optimiert wird und dadurch ein Teil der Kollisionen vermieden werden kann.

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In der Schweiz zählt die Imkerei zu den Freizeitbeschäftigungen. Heute betreuen rund 17'500 Imkerinnen und Imker etwa 188'000 Bienenvölker, im Durchschnitt 11 Völker pro Person. In Deutschland gilt ein Betrieb mit mehr als 30 Völkern als Freizeitbetrieb; ein Berufsimker betreut mehr als 300 Völker.

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Kalkbrut ist eine Pilzkrankheit der Honigbienenbrut, die vor allem Arbeiterinnen- und Drohnenbrut befällt. Sie tritt häufig bei schwachen Völkern auf und wird durch Sporen des Pilzes Ascosphaera apis verursacht. Die folgende Kurzfassung stützt sich auf das offizielle Merkblatt 2.4 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes (BGD).

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Der Januar entspricht in der Schweiz in der Regel dem Kern der Überwinterung. Das Volk lebt verlangsamt in der Wintertraube: Es hält eine ausreichende Innentemperatur zum Schutz der Königin aufrecht, und falls Brut vorhanden ist (je nach Höhenlage/Klima unterschiedlich), wird der zentrale Bereich stärker beheizt. Der Honigverbrauch bleibt moderat, ist jedoch kontinuierlich. Typische Risiken des Monats sind die „stille“ Verhungern (unzureichende oder unzugängliche Vorräte), Feuchtigkeit und Störungen. Der Imker handelt daher vor allem durch äußere Beobachtung, gezielte Sicherung der Vorräte, Hygiene und Vorbereitung des Materials und vermeidet jegliche Eingriffe. Die Devise lautet: „Nicht stören!“

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Am Bienenstand kommen zahlreiche Tierarten vor, die in direkter oder indirekter Wechselwirkung mit den Bienenvölkern stehen. Das Merkblatt beschreibt nützliche Begleitfauna, harmlose Mitbewohner sowie problematische Tiere und zeigt auf, wie Konflikte erkannt und sachgerecht gehandhabt werden können. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 3.4 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Dieser Artikel geht vom Lebenszyklus der Varroamilbe aus, um die beiden Zeitfenster zu identifizieren, die einem Bienenvolk im Kampf gegen den Parasiten zur Verfügung stehen, und gibt anschließend einen Überblick über die bekannten Mechanismen und Methoden zu deren Bewertung. Er bildet den praktischen und methodischen Teil des Dossiers zum Thema Varroaresistenz.

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Der Rhododendron ist eine emblematische nektar- und pollenliefernde Pflanze und zählt zu den bedeutendsten Trachtpflanzen der Bergregionen. In der Schweiz sind zwei Arten verbreitet: Rhododendron ferrugineum, der auf sauren Böden wächst, und Rhododendron hirsutum, der kalkhaltige Standorte bevorzugt.

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Es handelt sich um eine ansteckende Erkrankung der Honigbiene, die durch ein Virus namens CBPV verursacht wird, eine Abkürzung der englischen Bezeichnung Chronic Bee Paralysis Virus (Virus der chronischen Bienenparalyse).

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Diese Studie mit dem Titel „Safeguarding pollinators and their values to human well-being“ schätzt, dass „75 %
der wichtigsten Kulturen – Getreide, Früchte – von der Bestäubung durch tierische Arten abhängen“. Ihr Verschwinden würde einen Verlust von 5 bis 8 % der weltweiten landwirtschaftlichen Produktion nach sich ziehen, was eine Zunahme möglicher erneuter Häufungen von Krankheiten im Zusammenhang mit unserem Ernährungsgleichgewicht (Herzkrankheiten) auslösen und „die Zahl zusätzlicher Todesfälle um 1,4 Millionen pro Jahr“ erhöhen würde.

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Unvollkommene Klone ohne Söhne, Männchen ohne Vater, aber mit einem mütterlichen Grossvater, Zwillingsschwestern über ihre Väter, Schwestern über ihre Mütter, Töchter als Voll- oder Halbschwestern …

Kommen wir direkt zum Punkt: Die Genetik der Bienen ist wirklich ungewöhnlich ! Bei Bienen muss man das Wissen aus der menschlichen Fortpflanzung, bei der jeder Elternteil die Hälfte der Chromosomen beisteuert – die Mutter über die Eizelle, der Vater über das Spermium –, beiseitelassen. Bei Bienen ist dies nicht der Fall !

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Asiatische Bienen haben eine außergewöhnliche Technik entwickelt, um sich gegen Angriffe von Riesenhornissen zu verteidigen. Sie bedecken ihren Stock mit Tierexkrementen. 

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Das Auffinden der Königin ist eine grundlegende imkerliche Fertigkeit und Voraussetzung für zahlreiche Eingriffe wie Zucht, Umweiselung oder Beurteilung der Volksentwicklung. Das offizielle Merkblatt 4.5.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes beschreibt bewährte Vorgehensweisen und Beobachtungskriterien, um die Königin sicher und schonend zu finden.

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(von Janine Kievits)

Ein drohnenbrütiges Volk hat eigentlich keine Zukunft mehr. Es kann nur noch Männchen aufziehen, entweder weil seine Königin die Fähigkeit verloren hat, die von ihr gelegten Eier zu befruchten, oder weil überhaupt keine Königin mehr vorhanden ist und legende Arbeiterinnen die Rolle übernommen haben. Und doch geschieht es von Zeit zu Zeit – äusserst selten, aber es kommt vor –, dass ein Imker überrascht feststellt, dass sich in der Beute, deren Waben er gerade abschütteln wollte, eine schöne Brut im Aufbau befindet. Wie ist das möglich?

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Obwohl umfangreiche Forschung zu den Ursachen des Zusammenbruchs von Bienenvölkern bei der Europäischen Honigbiene Apis mellifera betrieben wurde, gibt es in den letzten zwei Jahrzehnten zunehmend Hinweise darauf, dass sich eine weitere Pandemie bei Bienen entwickelt, die sowohl domestizierte als auch indigene Arten betrifft. Diese Pandemie ist das Ergebnis der Ausbreitung pilzlicher Krankheitserreger der Gattung Nosema.

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Im Jahr 2019 erfuhr man mit Überraschung, dass sich die Varroamilbe nicht von der Hämolymphe der Bienen ernährt, sondern deren Kutikula durchsticht, um den sogenannten Fettkörper aufzunehmen (► siehe Artikel).

Die Forschung schreitet sehr rasch voran, und heute weiß man, dass der Speichel der adulten Varroamilbe es ihr ermöglicht, die durchstochene Öffnung in der Membran der Nymphe oder der Imago offen zu halten, um den Fettkörper zu verflüssigen und anschließend aufzusaugen. Ein saliväres Enzym (die Chitinase) würde die Immunabwehr der Biene herabsetzen und eine wichtige Rolle für das Überleben der Varroamilbe spielen … man denkt daher naheliegend an eine Blockierung dieses Enzyms als Ansatz für die zukünftige Bekämpfung dieses verhängnisvollen Parasiten …

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Imkerinnen und Imker verwenden zahlreiche Methoden zur Vereinigung von Bienenvölkern, wobei einige sehr gewaltsame Verfahren einen deutlichen Mangel an Respekt gegenüber den Bienen zeigen. Der einzige Vorteil solcher Methoden liegt in ihrer Schnelligkeit; sie berücksichtigen jedoch kaum, was mit den Königinnen, den Sammelbienen und den Bienen insgesamt geschieht. Die sanfteste und zugleich am häufigsten angewandte Methode ist sehr wahrscheinlich die sogenannte „Überstapelung“. Dieses Vorgehen ist relativ einfach, sowohl für Anfängerinnen und Anfänger als auch für erfahrene Imkerinnen und Imker geeignet, und wenn die wenigen Regeln, die in diesem Artikel erläutert werden, eingehalten werden, sollte die Vereinigung ohne Probleme ablaufen.

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Unmarkierte Königinnen sind mitunter sehr schwer zu finden. Wir empfehlen, bei jeder Durchsicht eines Volkes das Markiermaterial bereitzuhalten, um nicht markierte Königinnen jederzeit kennzeichnen zu können. Dafür ist ein gutes Auge erforderlich, und nicht alle Imkerinnen und Imker verfügen notwendigerweise über das Talent, Königinnen zuverlässig zu entdecken. Wenn ein Ableger gebildet oder eine Königin zugesetzt werden soll, gerät der Imker dann häufig in Verlegenheit.

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Die Metamorphose ist eine tiefgreifende Veränderung des Körpers und der Lebensweise während der Entwicklung und des Lebenszyklus bestimmter Tiere, wie Amphibien und einiger Insekten. Sie stellt eine evolutionäre Anpassung eines Organismus an seine jeweiligen Umweltbedingungen dar. In der Zoologie bezeichnet sie den Übergang von der Larvenform zum erwachsenen, geschlechtsreifen Tier.

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Dieser Artikel bietet eine strukturierte Synthese des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstands zu den Faktoren, die die Qualität von Honig beeinflussen. Er stützt sich ausschließlich auf eine aktuelle Literaturübersicht und untersucht die Zusammensetzung des Honigs, seine Qualitätskriterien, den Einfluss imkerlicher und umweltbezogener Praktiken sowie die Zusammenhänge zwischen der Bewirtschaftung der Bienenvölker, der Honigverarbeitung und biologischen Eigenschaften.

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Die Biene ist ein Insekt aus der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera), zu der auch Wespen, Ameisen usw. gehören. Die Hautflügler besitzen zwei Flügelpaare, drei Beinpaare sowie gegliederte Extremitäten. Ihr Körper besteht aus drei klar voneinander abgegrenzten Abschnitten: Kopf, Thorax und Abdomen.

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von Sophie Bécherel

Dopamin ist ein Neurotransmitter, der am zerebralen Belohnungssystem und am Lustempfinden bei Säugetieren beteiligt ist. Während Dopamin beim Menschen ein zentrales Element im Mechanismus der Drogenabhängigkeit darstellt, ist dieser Neurotransmitter bei der Biene für das Ausfliegen der Sammlerinnen verantwortlich, und zwar nicht nur mit dem Ziel, ihr individuelles Bedürfnis nach Nahrungsaufnahme zu befriedigen, sondern auch, um Nahrung zu suchen, um ein soziales Bedürfnis zu erfüllen und der Kolonie die notwendigen Nahrungszufuhren bereitzustellen.

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Wenn der Imker den Kopf seiner Bienen betrachtet und die beiden großen, unbeweglichen Facettenaugen sieht, die seitlich am Kopf angeordnet sind, sowie zusätzlich die drei Ocelli, die auf der Stirn oder dem Vertex sitzen, stellt sich unweigerlich die Frage: Können meine Bienen mit diesen beiden großen Augen dasselbe sehen wie ich, oder sehen sie die Welt anders? Und warum gibt es überhaupt noch weitere Augen auf dem Kopf?

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Pollen ist für die Brutaufzucht und für den Massenwechsel der Arbeiterinnen unentbehrlich. Seine Rolle lässt sich jedoch weder auf einen Proteinanteil noch auf die Zahl der am Flugloch beobachteten Höschen reduzieren. Um die Versorgung eines Volkes zu beurteilen, sind die verfügbare Menge, die Zusammensetzung der Pollen, ihre gegenseitige Ergänzung und die Kontinuität des Eintrags gemeinsam zu betrachten.

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Ein Königinnen- oder Kunstschwarm ist eine Methode zur Erzeugung eines neuen Volks mit definierter Königin. Er wird gezielt aufgebaut, um starke, vitale Völker zu schaffen, Ableger zu bilden oder Sanierungen vorzunehmen. Die Zusammenfassung unten basiert auf dem offiziellen Merkblatt 1.4.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Die Auswirkungen von Mangelernährung bei Bienen sind bekannt. Zwischen den Bienen und der Kolonie besteht eine Wechselwirkung, und individuelle Probleme wirken sich auf die erwachsene Population und die Brut aus, die qualitativ und quantitativ vermindert werden. Antonio Gómez Pajuelo gilt weltweit als einer der Experten für Bienenernährung. Er hat eine Umfrage mit 166 Imkerinnen und Imkern durchgeführt.

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Bienenvergiftungen können zu massiven Verlusten von Bienenvölkern führen und erfordern ein rasches, koordiniertes Vorgehen. Das Merkblatt beschreibt typische Anzeichen, mögliche Ursachen sowie das korrekte Vorgehen bei einem Verdacht auf Vergiftung. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 3.1.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Die Notbehandlung in Magazinbeuten beschreibt ausserordentliche Massnahmen, die bei akuter Gefährdung eines Bienenvolkes angewendet werden können. Sie dient nicht der routinemässigen Betriebsführung, sondern dem kurzfristigen Eingreifen bei kritischen Situationen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.7.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Das Institut für Bienenkunde der Universität Hohenheim hat eine wirksame Substanz gegen die Varroamilbe entdeckt: Lithiumchlorid.

Dies ist eine sehr gute Nachricht, auch wenn der Wirkstoff – bevor er als Arzneimittel für Bienen auf den Markt gebracht werden kann – selbstverständlich noch weiter getestet werden muss, um die optimale Dosierung festzulegen und Nebenwirkungen für die Bienen und die Anwender sowie das Risiko von Rückständen auszuschließen. Es wird daher noch einige Zeit dauern, bis die Varroabekämpfung optimiert werden kann.

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Die Jungvolkbildung ist neben dem Drohnenschnitt eine zentrale biotechnische Massnahme zur Brem­sung der Varroaentwicklung. Das Merkblatt 1.4 vergleicht die vom Schweizerischen Bienengesundheitsdienst beschriebenen Methoden (1.4.2–1.4.7) und unterstützt die Entscheidungsfindung. Grundlage ist das offizielle Merkblatt 1.4 «Übersicht Methoden Jungvolkbildung» (V 2511).

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Die Bienenparalyse ist eine virale Erkrankung erwachsener Bienen und kann je nach Ausprägung zu auffälligen Verhaltensänderungen und erhöhten Verlusten führen. Das offizielle Merkblatt 2.10 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes beschreibt Symptome, begünstigende Faktoren und das empfohlene Vorgehen bei Verdacht.


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Professor Dr. Martin Giufra arbeitet am Zentrum für Forschung zur tierischen Kognition in Toulouse (Frankreich). Er ist Spezialist für Neurobiologie, insbesondere für die Neurokognition bei wirbellosen Tieren. Das von ihm geleitete For

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Die Mitglieder eines Volkes von „Apis mellifera“ teilen dieselbe olfaktorische Signatur, die durch ihre kutikulären Kohlenwasserstoffe abgegeben wird und mit einer spezifischen intestinalen Bakterienflora verknüpft ist.

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Laubabwerfende Bäume und Sträucher mit zwittrigen, weißen bis leicht rosafarbenen Blüten, die sich zu essbaren Früchten unterschiedlicher Farbe entwickeln. In der Schweiz sind insbesondere die Vogelkirsche (P. avium), der Pflaumenbaum (P. domestica), die Sauerkirsche (P. cerasus), der Aprikosenbaum (P. armeniaca) und der Schlehdorn (P. spinosa) verbreitet.

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Der Juli ist ein entscheidender Monat im Bienenhstand. Zwischen der Honigernte, der ersten Sommerbehandlung, der Gründung junger Völker und der schrittweisen Vorbereitung auf die Überwinterung muss der Imker bereits weit über den Honig dieser Saison hinausdenken. Dieser Monat erfordert daher besonnene, gut organisierte Entscheidungen, die unmittelbar mit der Gesundheit der Völker im Herbst und Winter zusammenhängen.

 

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Dieses Protokollblatt unterstützt die strukturierte Dokumentation eines Verdachts auf Bienenvergiftung und enthält klare Hinweise zur Probennahme und zum Versand. Es richtet sich an Imkerinnen und Imker sowie an zuständige Fachpersonen und dient als Grundlage für eine koordinierte Abklärung. Grundlage ist das offizielle Merkblatt 3.1.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.


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Ist ein Bienenvolk von einer unheilbaren Krankheit betroffen oder stark geschwächt, muss es eliminiert werden. Dies ist eine wichtige Maßnahme im Rahmen der Bekämpfung und Prävention von Epizootien bzw. Krankheiten. Bei Verdacht auf eine meldepflichtige Krankheit ist vor der Eliminierung des Volkes der Bieneninspektor zu informieren.

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Die Durchführung eines Projekts mit der Biene als Sentinel stellt durch ihre epidemiologische Dimension den einzigen Ansatz dar, der geeignet ist, Licht auf die Ursachen der erheblichen Verluste zu werfen, die den Bienenbestand seit nunmehr fast zwanzig Jahren betreffen. Darüber hinaus ermöglicht ein solches Projekt, den Zustand der Umwelt zu erfassen, in der die Völker leben – einer Umwelt, die zugleich auch die unsere ist –, wobei die Biene aufgrund ihrer Sensibilität gegenüber toxischen Kontaminanten eine Funktion als Frühwarnsystem übernimmt.

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Ein Bienenvolk benötigt während der gesamten Bienensaison Ruhe – und vermutlich in den Wintermonaten sogar noch mehr. Öffnet der Imker aus übermäßiger Neugier seine Beute unnötig häufig, wird das ständig gestörte Volk gestresst. Das Verhalten dieses Superorganismus verändert sich: Der Energieverbrauch steigt, die Reserven des wertvollen Fettkörpers werden aufgebraucht, die Immunabwehr gegen Varroa und die von ihr übertragenen Viren wird gehemmt, die Entwicklung der Arbeiterinnenpopulation und der Brut verlangsamt sich, und schließlich kollabiert das Volk in einer fatalen Abwärtsspirale (► Infernalische Kaskade: Chronik eines angekündigten Todes).

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Ellingsenius fulleri ist die in Südafrika am häufigsten vorkommende Pseudoskorpionenart aus der Familie der Cheliferidae. Dieses Arthropod gilt als Prädator kleiner Milben und von Wachsmottenlarven, die in den Ablagerungen am Boden der Bienenstöcke vorkommen. Sie heften sich häufig an die Beine der Bienen und scheinen sich auf diese Weise auf andere Völker zu verbreiten.

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Der Kauf und Verkauf von Bienenvölkern ist in der praktischen Imkerei ein wichtiger Vorgang, der tierwohlgerecht, rechtlich korrekt und gut dokumentiert erfolgen soll. Die nachfolgende Kurzfassung basiert auf dem offiziellen Merkblatt 4.11 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes und verweist auf die Originalquelle zur Vertiefung.

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Einhäusiger, sommergrüner Baum oder Strauch. Die Blüten sind eingeschlechtig, gelbgrün und stehen in Trauben oder Rispen. Die Samara (Frucht) besteht aus zwei samenartigen Nüsschen, die schraubenförmig miteinander verbunden sind, und wird durch den Wind verbreitet. Für Bienen wichtige Arten sind: der Berg-Ahorn (A. pseudoplatanus), der Spitz-Ahorn (A. platanoides) und der Feld-Ahorn (A. campestre).

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Das Schwärmen ist die natürliche Fortpflanzungsweise des Bienenvolkes. Beim Vorschwarm verlässt die begattete Altkönigin das Nest mit einem grossen Teil der adulten Arbeiterinnen, während das Muttervolk die Waben, die Brut, die Vorräte und eine oder mehrere heranwachsende Jungköniginnen behält. Die Teilung verläuft stark asymmetrisch: Eine direkte Messung an natürlich schwärmenden Völkern zeigte, dass im Mittel rund drei Viertel der adulten Arbeiterinnen mit dem Vorschwarm abziehen konnten, bei erheblicher Streuung zwischen den Völkern (Rangel & Seeley, 2012).

Für die Imkerin oder den Imker lautet die wesentliche Frage jedoch nicht nur, ob ein Volk zu schwärmen droht, sondern wo es sich im Prozess befindet. Ein Eingriff, der mehrere Wochen vor dem Abgang nützlich ist, kann ungenügend werden, wenn die Königinnenaufzucht bereits weit fortgeschritten ist.

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Die Isolierung von Bienenstöcken im Winter ist seit Langem Gegenstand einer Debatte innerhalb der Imkerschaft. Während einige Studien ihre positiven Effekte auf die Reduktion des Energieverbrauchs und das Überleben der Völker hervorheben (St. Clair et al., 2022; Alburaki & Corona, 2021), weisen andere auf ihre Grenzen und potenziellen Nebenwirkungen hin, insbesondere wenn sie die natürlichen Mechanismen der Thermoregulation des Superorganismus stört (Mitchell, 2023; Minaud et al., 2024).

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Das Virus der deformierten Flügel (Deformed Wing Virus, DWV) ist eines der am weitesten verbreiteten Viren bei Apis mellifera und zugleich eines der am wenigsten virulenten. In Abwesenheit begünstigender Faktoren verursacht es lediglich eine latente Infektion, das heisst eine Infektion ohne klinische Symptome.

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Pollen ist weit mehr als eine blosse Proteinquelle: Zusammensetzung, Verdaulichkeit und Nährwert schwanken je nach Pflanze erheblich. Vom gesammelten Pollenhöschen bis zum in den Zellen eingelagerten Bienenbrot untersucht dieser Artikel, was die Wissenschaft zu seiner zentralen Rolle für Entwicklung, Gesundheit und Überleben der Völker belegt, und leitet daraus die Folgerungen für die imkerliche Praxis ab. Schliesslich unterscheidet er diese lebenswichtige Bedeutung für die Bienen von den Wirkungen, die dem Pollen beim Menschen zugeschrieben werden, und beurteilt seinen Nährwert, die Gesundheitsversprechen, die Grenzen der klinischen Evidenz und die mit dem Verzehr verbundenen Risiken.

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Die Varroatose ist die bedeutendste parasitäre Erkrankung der Honigbiene und stellt ohne konsequente Bekämpfung eine existenzielle Bedrohung für Bienenvölker dar. Sie wird durch die Varroamilbe verursacht und schwächt sowohl Brut als auch erwachsene Bienen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 2.8 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.


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Mellifere Pflanzen, apistische Pflanzen, mellitophile Pflanzen … all diese Begriffe bezeichnen Pflanzen, die für Bienen von Interesse sind. Doch was bedeuten sie wirklich, und welcher Begriff ist der geeignetste?

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Das Wandern mit Bienenvölkern ermöglicht die gezielte Nutzung unterschiedlicher Trachtangebote im Jahresverlauf, stellt jedoch erhöhte Anforderungen an Planung, Organisation und Sorgfalt. Das offizielle Merkblatt 4.9.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes beschreibt die Voraussetzungen, rechtlichen Rahmenbedingungen und praktischen Grundsätze für das sichere und verantwortungsvolle Wandern mit Bienen.

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Obwohl die Wachsmotte einen sehr schlechten Ruf hat, unterschätzen imkerliche Fachbücher häufig die Schäden, die die Larven der Grossen Wachsmotte Galleria mellonella und der Kleinen Wachsmotte Achroea grisella anrichten, indem sie alles verzehren, was ihnen zwischen die Mandibeln gerät (Wachs, Futtervorräte, Pollenvorräte, Holz, Polystyrol – ganz zu schweigen von der Brut!). Üblicherweise wird angenommen, dass starke Völker sich sehr leicht gegen die Wachsmotte verteidigen können … dies ist jedoch nicht immer der Fall. Tatsächlich vermehrt sich die Wachsmotte sehr rasch, und die Larven der Grossen Wachsmotte fressen verdeckelte Brut, geschützt vor Gegenangriffen der Arbeiterinnen. Die Bienenpopulation kann dadurch abnehmen, ebenso wie die Abwehrkräfte der Kolonie gegenüber diesem gefürchteten Schädling. Die Selektion auf zu sanftmütige Bienen sowie das pheromonale Mimikry der Wachsmotte, das königliche Pheromone imitiert, können zum Zusammenbruch der Kolonie führen.

Trotz dieser schädlichen Auswirkungen ist hervorzuheben, dass die Wachsmotten eine wichtige hygienische Funktion erfüllen, insbesondere bei „schlechten“ Imkern. Sie zerstören verlassene Bienennester und führen die zurückgewonnenen Materialien dem natürlichen Kreislauf wieder zu. Auf diese Weise verschwinden auch Krankheitserreger wie die Amerikanische Faulbrut und die Europäische Faulbrut.

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Der Winter ist zweifellos die belastendste Zeit für die Bienen. Dennoch hat die Natur vorgesorgt und den sogenannten „Winterbienen“ Eigenschaften verliehen, die es ihnen ermöglichen, den Strapazen der kalten Jahreszeit standzuhalten. So verfügen Winterbienen über größere Fettreserven als Sommerbienen, sie weisen eine stärker ausgeprägte Behaarung auf, die ihnen eine natürliche Isolation bietet, und die Kontraktion der Thoraxmuskulatur erzeugt eine deutlich höhere Wärmefreisetzung als bei Sommerbienen. Ihre Konstitution sowie ihr Verhalten ermöglichen es ihnen, länger zu leben und den Härten des Winters zu begegnen.

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Die Eberesche ist ein sommergrüner Baum, der im Wallis weit verbreitet ist. Dort wächst er natürlicherweise in Wäldern, wird aber auch häufig in Parks und Gärten gepflanzt, insbesondere zur Anlage von lebenden Hecken, die wegen ihres Laubs und ihrer dekorativen Früchte sehr geschätzt werden. Es gibt mehrere Arten von Ebereschen; die häufigsten sind die Vogelbeere (Sorbus aucuparia), die Speierling genannte Echte Mehlbeere (Sorbus domestica) sowie die Mehlbeere (Sorbus aria).

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Glücklich ist, wem es gelingt, der Biene zu entkommen, die ihn verfolgt. Der Flug der Biene ist eine mechanische und sensorische Meisterleistung: flexible Flügel, ein elastischer Thorax, spezialisierte Muskeln und eine schnelle visuelle Wahrnehmung wirken zusammen. Dieser Artikel fasst zusammen, was über diese Flugmechanik bekannt ist, und zeigt, was Imkerinnen und Imker daraus für die Beobachtung am Flugloch, die Orientierung der Bienen und bestimmte Warnzeichen am Bienenstand ableiten können.

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Die Honigbiene ist das fünfte Insekt und zugleich der erste Hautflügler, dessen Genom vollständig sequenziert wurde. Die Analyse der DNA basierte auf Männchen, die von einer einzigen Königin aus den Bee-Weaver-Imkereien in Texas stammten. Seit Beginn des Projekts waren rund 14 Millionen Einzel-Reads erforderlich, um die 236 Millionen Basenpaare zu rekonstruieren, aus denen die nahezu vollständige Sequenz des Bienengenoms besteht.

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Gesunde Bienenvölker zu erkennen ist eine zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Betriebsführung und frühzeitige Problemerkennung. Das offizielle Merkblatt 4.7.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes beschreibt typische Merkmale gesunder Völker und unterstützt die systematische Beurteilung im Jahresverlauf.

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Der April markiert eine entscheidende Phase in der Entwicklung der Bienenvölker. Nach dem Ende des Winters wächst die Population schnell und die Aktivität im Bienenstock nimmt zu. Die Raumverwaltung, die Beobachtung der ersten Anzeichen für einen Schwarm und die Gesundheitsüberwachung werden nun zu Prioritäten. Die Maßnahmen müssen maßvoll bleiben und sich in erster Linie auf die Beobachtung der tatsächlichen Dynamik des Bienenvolkes und der Umgebung stützen.

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Der gezielte Drohnenschnitt ist eine praxisnahe Massnahme zur Reduktion der Varroa-Population. Er nutzt das unterschiedliche Brutverhalten von Drohnen, um Milben aus dem Brutnest zu entfernen und deren Reproduktionszyklus zu unterbrechen. Die folgende Zusammenfassung stützt sich auf das offizielle Merkblatt 1.4.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Die dynamische Völkerführung ist ein pragmatisches Konzept, um Bienenvölker flexibel, am aktuellen Zustand orientiert und bienengerecht zu führen. Sie kombiniert Brutentnahme, Ablegerbildung, Reinzucht, Schwarmverhinderung und Bestandesoptimierung in einem systematischen Ansatz. Die folgende Kurzfassung basiert auf dem offiziellen Merkblatt 4.12 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes (BGD).

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Gute imkerliche Praxis: Der Vorteil von Frühjahrsablegern gegenüber Sommerablegern besteht darin, dass vor der Überwinterung eine erste Einschätzung der Qualität der Königin möglich ist, da sie über einen zusätzlichen Monat Legetätigkeit verfügt.

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Wie hält ein Bienenvolk seine Brut im richtigen Temperaturbereich, wie übersteht es Kälte und Hitze – und welche Rolle spielt dabei die Beute? Dieser Grundlagenartikel erklärt die biologischen und physikalischen Mechanismen der Thermoregulation, ordnet Isolation, Feuchtigkeit, Lüftung und Wärmeschiede kritisch ein und zeigt, welche Empfehlungen für die Praxis wissenschaftlich gut belegt sind – und wo die Forschung noch keine eindeutige Antwort erlaubt.

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Im Kampf gegen die Varroamilbe gilt als Grundregel: Oxalsäure wird vor allem außerhalb der Brutzeit eingesetzt, während Ameisensäure dann sinnvoll ist, wenn noch verdeckelte Brut vorhanden ist. Doch im Spätherbst erfordern bestimmte Ausnahmesituationen eine differenziertere Betrachtung: Die eigentliche Frage lautet dann, ob der Bienenstock noch wintertauglich ist und welche Maßnahme zu diesem Zeitpunkt der Saison noch sinnvoll ist.

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Seit der Antike wurde Honig aufgrund seiner süßenden Eigenschaften verzehrt und wegen seiner therapeutischen Wirkungen verwendet. Heute wird er in der Ernährung weitgehend durch Rübenzucker ersetzt. In der Medizin hingegen werden seine bakteriziden und wundheilungsfördernden Effekte bei chronischen Wunden wiederentdeckt. Bienenwachs erfreut sich bei Kosmetikherstellern großer Beliebtheit, während Gelée Royale und Propolis in der Ernährungslehre anerkannt sind. Die Geschichte der Nutzung von Honig und Produkten aus dem Bienenstock ist faszinierend.

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Ein gittergeschütztes Flugloch ist eine gezielte Schutzmassnahme gegen die Asiatische Hornisse und dient dazu, den Jagddruck vor dem Bienenvolk zu reduzieren. Durch die bauliche Anpassung des Fluglochs können Bienen weiterhin ein- und ausfliegen, während Angriffe erschwert werden. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 2.7.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Die Garten-Aster ist eine ausdauernde krautige Pflanze von 90–150 cm Höhe, die von August bis November blüht. Ursprünglich aus Nordamerika stammend, wurde Aster novi-belgii im 18. Jahrhundert als Zierpflanze nach Europa eingeführt. Aus den Kulturen entkommen, wächst sie heute vielerorts spontan, vorzugsweise auf eher kalkhaltigen Böden: in Gärten, Wiesen und feuchten Wäldern.

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Lernen, Erinnern, Verallgemeinern: Die Honigbiene bewältigt erstaunlich komplexe Aufgaben mit einem winzigen Gehirn. Die Übersichtsarbeit von Martin Giurfa zeigt, was Experimente der Neurowissenschaften über diese Fähigkeiten verraten — und warum Ergebnisse aus dem Labor vorsichtig interpretiert werden müssen.

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Neonikotinoide sind äußerst ökotoxische Pestizide. Indem sie in alle Umweltkompartimente eindringen, töten sie unterschiedslos Wirbeltiere und Wirbellose. Trotz ihres Verbots im Jahr 2018 persistieren Spuren dieser Substanzen in der Umwelt in letalen Konzentrationen.

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Das Schwärmen zu verhindern besteht nicht einfach darin, der Königin mehr Platz zu geben oder Weiselzellen zu brechen. Das Schwärmen ist eine schrittweise Umgestaltung des Volkes: Je nachdem, wann die Imkerin oder der Imker eingreift, kann ein und derselbe Handgriff als Vorbeugung, als Veränderung einer bereits eingeleiteten Vorbereitung oder nur noch als Mittel zur Vermeidung des Schwarmverlusts wirken.

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Drüsensystem, Kreislauf-, Atmungs- und Nervensystem sowie Verdauungs-, Ausscheidungs- und Fortpflanzungssystem werden in den folgenden Merkblättern jeweils einzeln dargestellt. Um über die innere Anatomie der Honigbiene zu sprechen, ist eine anatomische Tafel aussagekräftiger als lange Erläuterungen.

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Astern sind ausdauernde krautige Pflanzen aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ihr Name leitet sich vom griechischen aster = Stern bzw. Blume ab.

Es handelt sich um Zierpflanzen, die sehr häufig in Gärten kultiviert werden und von denen es mehr als 250 Arten gibt. Die meisten stammen aus Nordamerika, einige wurden aus Asien eingeführt, während andere in Europa heimisch sind.

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Pestizide wirken nicht nur dort, wo sie ausgebracht werden: Rückstände können über Luft, Staub, Wasser, Pollen, Bienenbrot und Wachs bis in den Bienenstock gelangen. Der Artikel ordnet zwei aktuelle Beiträge zu Exposition, Regulierung und Bienengesundheit ein und zeigt, welche Parallelen sich für die Schweiz ziehen lassen.

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Das Bannwabenverfahren ist eine biotechnische Methode zur Varroabekämpfung, bei der die Eiablage der Königin gezielt auf bestimmte Brutwaben gelenkt wird. Dadurch kann die Brut und damit ein grosser Teil der Varroamilben kontrolliert entfernt werden. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.6.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Junge Bienen im Alter von 12–19 Tagen (Wachsbienen)* produzieren kleine Wachsschuppen mithilfe ihrer Wachsdrüsen, die in den vier letzten Hinterleibssegmenten lokalisiert sind. Der Prozess der Wachsproduktion ist komplex.

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Man unterscheidet vier Typen von Weiselzellen :

1. Weiselzellen des natürlichen Schwärmens
2. Nachschaffungsweiselzelle
3. Umweiselungsweiselzelle
4. Künstliche Weiselzellen

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Die Maikrankheit ist keine eigentliche Infektionskrankheit, sondern eine Störung des Stoffwechsels, die vor allem im Frühjahr bei starkem Brutgeschäft auftreten kann. Sie entsteht durch ein Ungleichgewicht zwischen Wasserbedarf und -angebot im Bienenvolk. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 2.9 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.


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Das Erstellen von Sammelbrutablegern dient der Reproduktion von Völkern, der Auffütterung oder der Sanierung geschwächter Bestände. Dieser Abschnitt fasst die Kernpunkte des offiziellen Merkblatts 1.4.4.1 zusammen und verweist auf die vollständige Originalquelle.

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Der Rosmarin (Rosmarinus officinalis) ist eine typische Pflanze der mediterranen Küstenregionen, wo er wild wächst; es gibt jedoch zahlreiche gärtnerische Sorten, die robuster sind und sich an niedrigere Temperaturen anpassen.

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Biotechnische Bekämpfungsstrategien werden im Rahmen der Varroabekämpfung zunehmend hervorgehoben. Dabei ist häufig von Techniken die Rede, welche erhebliche Unterbrechungen in der Entwicklung der Brut verursachen. Diese Methoden werden von Imkern bislang jedoch nur selten angewendet, ausser zu Versuchszwecken. Dieser Artikel analysiert den Nutzen einer Brutunterbrechung sowie die daraus abgeleiteten verschiedenen Techniken.

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Bestäuber sind weit mehr als Honigbienen. Dieser Artikel bietet einen wissenschaftlich fundierten und praxisnahen Überblick über ihre Vielfalt, ihre Rolle in Ökosystemen und Landwirtschaft, die wichtigsten Gefährdungen sowie konkrete Maßnahmen zu ihrem Schutz.

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Der Parasit, der zwei Bienenarten chemisch imitieren kann

Forschende des Instituts für Insektenbiologie (CNRS/Université François Rabelais de Tours) und des Labors „Abeilles et environnement“ des Inra haben in Zusammenarbeit mit amerikanischen und chinesischen Kolleginnen und Kollegen(1) gezeigt, dass Varroa destructor, eine parasitische Milbe der Bienen, die in der Lage ist, die chemische Zusammensetzung der Kutikula(2) ihres Wirts zu imitieren, diese Zusammensetzung auch in Abhängigkeit von der parasitierten Art verändern kann. Diese bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit könnte erklären, wie dieser Parasit der asiatischen Honigbiene im Verlauf des 20. Jahrhunderts die europäische Honigbiene kolonisieren konnte und so zum Rückgang der Art beitrug. Diese Arbeiten wurden am 3. Juni 2015 in der Fachzeitschrift Biology Letters veröffentlicht.

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Gelb, orange, rot, blau, grau oder fast schwarz: Die in den Stock eingetragenen Höschen geben einen Einblick in die genutzten Ressourcen. Ihre Farbe kann die Beobachtung lenken, genügt aber weder, um eine Pflanze mit Sicherheit zu bestimmen, noch, um die Nährstoffqualität des Pollens zu beurteilen. Die hier vorgeschlagene Tabelle ist daher als Feldhilfe zu verwenden, nicht als Bestimmungsschlüssel.

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Der Schwarm ist die natürliche Form der Vermehrung von Bienenvölkern und tritt vor allem im Frühjahr und Frühsommer auf. Er stellt sowohl eine Chance zur Vermehrung als auch eine Herausforderung für die Betriebsführung dar. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.4.6 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Die regelmäßige Kontrolle der Völker ermöglicht es, mögliche gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen und geplante sowie gezielte Maßnahmen zu ergreifen. Es ist unerlässlich, die Völker mindestens im Frühjahr (wenn die Traubenhyazinthe blüht), im Sommer (zwischen der Sommerhonigernte und der ersten Sommerbehandlung) sowie im Oktober (vor der Überwinterung) zu überprüfen und zu beurteilen.

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Die Standortwahl beeinflusst Gesundheit, Entwicklung und Leistungsfähigkeit eines Bienenvolkes massgeblich. Klima, Trachtangebot und Umgebung wirken sich direkt auf Brutentwicklung, Sammelaktivität und Krankheitsdruck aus. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.9 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Die Amerikanische Faulbrut ist eine hochkontagiöse, meldepflichtige bakterielle Brutkrankheit der Honigbienenlarven. Sie ist eine der schwerwiegendsten Brutseuchen im Bienenstand, da die Erreger-Spore extrem widerstandsfähig sind und sich über Waben, Honig oder Werkzeuge verbreiten können. Diese Kurzfassung stützt sich auf das offizielle Merkblatt 2.1 (BGD/SSA) und beschreibt Ursache, Symptome, Übertragung und erste Massnahmen.


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Diese Studie zeigt, dass der von den Ammen produzierte Fütterungsnektar nicht nur der Brut und der Königin dient, sondern auch an einen Großteil der erwachsenen Bienen weitergegeben wird. Sie verdeutlicht damit die zentrale Rolle der Ammen bei der Umverteilung von Proteinen innerhalb des Bienenvolkes. Pollen bleibt als Ausgangsressource im Hintergrund, doch die Studie hebt gerade die Zirkulation dieser Drüsennahrung direkt hervor.

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Die Varroabehandlung in Zuchtbeuten stellt besondere Anforderungen, da diese Beuten meist kleine Bieneneinheiten mit spezieller Nutzung sind. Eine angepasste Vorgehensweise ist notwendig, um die Wirksamkeit der Behandlung sicherzustellen und gleichzeitig Königinnen und Brut nicht zu gefährden. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.6.5 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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► Für Sie gelesen

RNA-Interferenz eröffnet einen neuen Ansatz gegen die Varroose: Sie tötet die Varroamilbe nicht direkt, sondern soll die Expression eines wichtigen Gens des Parasiten blockieren. Der Artikel fasst zusammen, was über Vadescana/Norroa, erste Labor- und Feldversuche sowie die offenen Fragen für Bienen, Nichtzielorganismen und die Schweizer Imkerei bekannt ist.

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Hygiene im Umgang mit Bienen ist eine grundlegende Voraussetzung zur Vorbeugung von Krankheiten und zur Erhaltung gesunder Bienenvölker. Sie betrifft sowohl den persönlichen Umgang der Imkerinnen und Imker mit den Völkern als auch den sachgerechten Einsatz von Material und Werkzeugen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Februar ist ein Schlüsselmonat für das Volk. Die Tageslänge nimmt zu, und die Königin nimmt ihre Eiablage allmählich wieder auf. Diese Wiederaufnahme bleibt fragil: Die Vorräte können kritisch werden, die Temperaturen sind instabil, und jede längere Öffnung kann die Brut auskühlen. Der Imker handelt vor allem durch Beobachtung, Antizipation und Vorbereitung, wobei er Eingriffe begrenzt.

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Auswirkungen des Varroa-Befalls auf die Thermoregulation von Bienenvölkern: Neue Ergebnisse zeigen, dass Varroa-Milben die Fähigkeit der Bienen verringern, ihre Körpertemperatur effektiv zu regulieren, wodurch sie gegenüber Kälte anfälliger werden.

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Die Sackbrut ist eine virale Brutkrankheit der Honigbiene, die vor allem die verdeckelte Brut betrifft. Sie führt typischerweise zum Absterben der Larven, ohne dass ein fauliger Zerfall eintritt. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 2.11 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.


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Die Sprühbehandlung ist eine biotechnische Methode zur Varroabekämpfung, die vor allem bei brutfreien oder nahezu brutfreien Bienenvölkern angewendet wird. Sie basiert auf dem direkten Benetzen der Bienen mit einer zugelassenen Lösung und erfordert ein präzises und sorgfältiges Vorgehen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.3.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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von SEAN BAILLY

Aurore Avarguès-Weber von der Universität Toulouse und Kolleginnen und Kollegen aus Melbourne in Australien unter der Leitung von Adrian Dyer haben die mathematischen Fähigkeiten der Bienen weiter untersucht. Sie konnten nun zeigen, dass Bienen in der Lage sind, zu addieren
und zu subtrahieren.

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In der Schweiz kommt es häufig vor, dass Ameisen in oder auf Bienenstöcken anzutreffen sind, doch entsprechen sie im Allgemeinen nicht dem Bild eines bedeutenden Schädlings für starke Bienenvölker. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie unbedeutend sind: Sie können zugängliche Ressourcen nutzen, bereits geschwächte Völker beeinträchtigen, die Interpretation des natürlichen Varroa-Absterbens verfälschen und zur Ökologie der Krankheitserreger rund um den Bienenstand beitragen.

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Die Nestsuche durch Triangulation ist eine gezielte Methode zur Lokalisierung von Nestern der Asiatischen Hornisse. Sie basiert auf systematischen Beobachtungen der Flugrichtungen einzelner Tiere und unterstützt die Behörden bei der Bekämpfung dieser invasiven Art. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 2.7.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Wie jedes Lebewesen kann auch die Biene erkranken. Der Imker muss wachsam sein, denn eine Krankheit kann schwerwiegende Folgen haben, insbesondere wenn es sich um eine «anzeigepflichtige Seuche» (MRC) handelt. Der Imker, der seine Leidenschaft seit mehreren Jahren ausübt, erkennt die geringste Abweichung an seinen Beuten sofort. Für den Anfänger ist es hingegen oft sehr schwierig, eine Krankheit zu erkennen; deshalb muss er deutlich aufmerksamer, wesentlich neugieriger und stets sehr aufmerksam gegenüber dem Geschehen am Flugbrett sein.

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von FRANÇOIS SAVATIER

Auf Tonscherben gefundene Spuren von Bienenwachs deuten darauf hin, dass die Imkerei bereits zu Beginn des Neolithikums beherrscht wurde.

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Die Wabenerneuerung ist ein zentrales Element der guten imkerlichen Praxis und trägt wesentlich zur Gesunderhaltung der Bienenvölker bei. Durch den regelmässigen Austausch alter Waben werden Krankheitsrisiken reduziert und optimale Bedingungen für Brut und Vorräte geschaffen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.4 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Invasive Pflanzen sind gebietsfremde Pflanzenarten, die vom Menschen absichtlich oder unbeabsichtigt außerhalb ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets eingeführt wurden und sich stark vermehren sowie ausbreiten – zum Nachteil der einheimischen Arten. Sie stammen meist aus anderen Kontinenten, stören Ökosysteme tiefgreifend und verringern die lokale biologische Vielfalt.

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Die Planung der Imkersaison ermöglicht es, sich optimal auf die kommenden Tätigkeiten mit unseren Bienen vorzubereiten. Dank des Betriebskonzepts von apiservice ist dies für alle Imkerinnen und Imker einfach umzusetzen. Es handelt sich um ein unverzichtbares Instrument für eine gute Führung des Bienenstands. Das Betriebskonzept kann personalisiert werden und erlaubt es, den Ablauf der imkerlichen Tätigkeiten sehr übersichtlich darzustellen und die entsprechenden Arbeiten zu planen.

 

► Persönliches Betriebskonzept

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Das Einengen von Bienenvölkern wird oft als Methode verstanden, um die Bienen «warm zu halten». Tatsächlich ist die Frage differenzierter: Bienen heizen nicht die ganze Beute, sondern organisieren ein funktionales Nest rund um Brut, Wintertraube und Vorräte. Dieser Artikel zeigt, wann Einengen helfen kann — und wann es vor allem die Beobachtung durch eine zu starre Regel ersetzt.

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Bienenpakete – alle ähnlich, aber in Zusammensetzung und Verwendung sehr unterschiedlich.

Die Herstellung von Bienenpaketen ist in der Imkerei keine gängige Praxis, da sie ein spezifisches Fachwissen erfordert, das in Imkerschulen nur selten vermittelt wird. Im Internet vermitteln zahlreiche Videos nicht alle Informationen, die diese Technik begleiten. In der praktischen Umsetzung durch Imkerinnen und Imker führt dies häufig zu unbefriedigenden Ergebnissen.

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Für eine erfolgreiche Königinnenzucht reicht es nicht aus, schöne Königinnenzellen zu produzieren: Die Qualität der Drohnen ist ebenso entscheidend. Dieser Artikel fasst den aktuellen Wissensstand zu ihrer Entwicklung, ihrer Geschlechtsreife, dem Einfluss der Varroamilbe und den Grenzen der Befruchtungskontrolle in offenen Bienenstöcken zusammen.

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Unter den asiatischen Staudenknöterichen ist der Japanische Staudenknöterich, dessen wissenschaftliche Bezeichnungen Fallopia japonica, Polygonum japonicum oder Reynoutria japonica lauten, am häufigsten. Er gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) und stammt aus Ostasien (Ostchina, Japan, Korea). Im 19. Jahrhundert wurde er wegen seiner Zier- und Futtereigenschaften nach Europa eingeführt, erwies sich jedoch als invasiv und breitet sich rasch über weite Teile des Gebiets aus, insbesondere in feuchten Lebensräumen.

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Deutsche Wespe (Vespula germanica) | Feldwespe | Garten | Haus-Feldwespe (Polistes dominula) | Insekten | Insektensterben | Nest | Polistes | Polistinae | Sommer | Wabe | allergie | angst | artensterben | beine | bestäubung | blütenpflanzen | gefahr | gifDeutsche Wespe (Vespula germanica) | Feldwespe | Garten | Haus-Feldwespe (Polistes dominula) | Insekten | Insektensterben | Nest | Polistes | Polistinae | Sommer | Wabe | allergie | angst | artensterben | beine | bestäubung | blütenpflanzen | gefahr | gif

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Dieser Artikel bietet einen leicht verständlichen Überblick über die wichtigsten Herausforderungen im Zusammenhang mit Wildbienen in der Schweiz. Eine ausführlichere Darstellung mit wissenschaftlichen Details, Quellenangaben und weiteren Ausführungen zu Ökologie, Bedrohungen und Schutzmassnahmen finden Sie im Hauptartikel. Diese gekürzte Fassung fasst die wesentlichen Punkte in einem praxisorientierten Format zusammen.

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Wenn eine Biene ihre Rolle im Stock wechselt, passt sich ihre DNA an

Bienen übernehmen innerhalb des Stocks jeweils eine klar definierte, jedoch veränderliche Rolle. Ältere Individuen können bei Bedarf Aufgaben übernehmen, die normalerweise von jüngeren Bienen ausgeführt werden. Bislang unbekannt war, dass dieser Verhaltenswechsel mit Anpassungen auf Ebene der DNA einhergeht. Jede Rolle weist tatsächlich ein eigenes Methylierungsmuster auf.

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Castanea sativa Miller ist der wissenschaftliche Name des Kastanienbaums. Es handelt sich um einen majestätischen Baum mit sehr hoher Lebenserwartung, der eine Höhe von bis zu 40 Metern und einen Stammumfang von bis zu 15 Metern erreichen kann. Da er Calcium und dessen Salze, insbesondere Carbonate (Kalk), nicht verträgt, kommt er auf sauren Böden vor; dies erklärt, warum er im Wallis nicht gleichmäßig verbreitet ist.

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Ein Pheromon ist eine chemische Substanz, die von einem Organismus ausgeschieden wird und die – wahrgenommen oder aufgenommen von einem anderen Organismus derselben Art – bei diesem eine spezifische Reaktion oder einen entwicklungsbiologischen Prozess auslöst (ApiWiki).

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Die Behandlung mit Ameisensäure-Streifen (Formicpro®) ist eine zugelassene Methode zur Bekämpfung der Varroamilbe während der brütenden Phase des Bienenvolkes. Sie ermöglicht eine kontrollierte Wirkstoffabgabe über einen definierten Zeitraum. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.2.5 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Eine Studie unter Beteiligung von Inra, Acta und dem ITSAP-Institut de l’abeille analysiert die physiologischen Mechanismen, die an der Überwinterung von Honigbienen beteiligt sind. Die Forschenden zeigten, dass ein Protein mit antioxidativen Eigenschaften, das Vitellogenin, mit einer um 30 % erhöhten Überlebenswahrscheinlichkeit der Völker im Winter assoziiert ist.

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► Für Sie gelesen

Wachswaben altern mit dem Bienenvolk: Sie werden dunkel, lagern Kokons ein, verlieren Zellvolumen und können Rückstände anreichern. Dieser Artikel fasst zusammen, was aktuelle Studien über die Auswirkungen alter Waben auf Brut, Bienen und die Qualität der Bienenprodukte zeigen, und leitet daraus praktische Empfehlungen für den Bienenstand ab.

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Die Kanadische Berufkraut (Conyza canadensis oder Erigeron canadensis) und das Einjährige Berufkraut (Erigeron annuus oder Stenactis annua) sind einjährige krautige Pflanzen aus der Familie der Asteraceae, die ursprünglich aus Nordamerika stammen. Sie weisen alle Merkmale invasiver nektarspendender Pflanzen auf: exotische Herkunft; rasches Wachstum; Produktion einer hohen Anzahl flugfähiger Samen, die über mehrere Kilometer transportiert werden können; Fähigkeit, selbst in kleinsten Spalten zu keimen; hohe Attraktivität für bestäubende Insekten, darunter auch Honigbienen.

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Der Kleine Beutenkäfer ist ein meldepflichtiger Bienenschädling und stellt eine ernstzunehmende Gefahr für Bienenvölker und Imkereibetriebe dar. Eine frühzeitige Erkennung sowie das korrekte Vorgehen sind entscheidend, um eine Einschleppung oder Weiterverbreitung zu verhindern. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 2.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

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Heidekräuter sind kleine, buschige Sträucher aus der Familie der Ericaceae, die auf nährstoffarmen Böden wachsen. Es gibt zahlreiche Arten – mehrere Hundert –, deren Blütezeit sich nahezu über das ganze Jahr erstreckt: Juni bis August bei Erica tetralix, Juni bis Oktober bei Erica cinerea, Juni bis Dezember bei Erica arborea, August bis Oktober bei Calluna vulgaris, September bis November bei Erica multifolia, November bis April oder Februar bis Juli bei Erica carnea usw.

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Die Behausung der Bienen hat sich im Laufe der Zeit stark weiterentwickelt. Die ersten Imker nutzten abwechselnd Tongefäße, Hohlmauern, Abschnitte von Baumstämmen oder geflochtene Körbe, die teilweise mit getrockneter Erde überzogen waren. Einige dieser Formen sind noch vereinzelt in Gebrauch, doch hat sich das System der Magazinbeute mit Rähmchen schrittweise durchgesetzt.

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Zweihäusiger Baum oder Strauch mit sommergrünen Blättern. Die männlichen Blüten besitzen gelbe Staubbeutel, die weiblichen Blüten sind unscheinbar, grünlich und entwickeln sich bei Reife zu kapselartigen Früchten mit zahlreichen Samen.

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Nachfolgend können Sie in Echtzeit die Gewichtsschwankungen der Beuten sowie die Veränderungen der Brutnesttemperatur in verschiedenen Bienenständen der Ebene und des Hangs am rechten Rhoneufer beobachten.

► Weitere Beobachtungsstationen

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In dieser Rubrik finden Sie häufig gestellte Fragen aus der Imkerpraxis mit kurzen, konkreten Antworten, die direkt im Bienenstand von Nutzen sind. Bei jeder Frage geht es darum, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Was ist zu tun, was sollte vermieden werden und was ist zu überprüfen, wenn etwas nicht wie geplant verläuft? Ziel ist es, einfache, zuverlässige und leicht umsetzbare Anhaltspunkte zu geben, damit Sie im richtigen Moment die richtigen Entscheidungen treffen können.

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Die Sauerbrut (Europäische Faulbrut) ist eine bakterielle Brutkrankheit, bei der Larven meist noch vor der Zellverdeckelung absterben. Das offizielle Merkblatt 2.2 des BGD / SSA beschreibt typische Anzeichen wie lückenhafte Brut, verfärbte Larven, Zündholzprobe und charakteristischen Geruch. Es weist zudem darauf hin, dass es sich um eine meldepflichtige Tierseuche handelt und dass unverzüglich der Bieneninspektor beizuziehen ist.

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Nach der Videokonferenz von Prof. Joseph Hemmerlé vom 11.01.2025, Landwirtschaftsschule Châteauneuf / Sitten

Pollen ist eine essenzielle Ressource für Bienen, doch auch für den Menschen ist er von erheblichem Interesse. Diese Präsentation beleuchtet die Funktionen, Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten dieser faszinierenden biologischen Substanz.

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Im September treten die Bienenvölker in eine entscheidende Phase ein: Gesundheit, Vorräte, Qualität der Königinnen und die Auslese der Völker sind nun wichtiger als die Ertragsproduktion. In diesem Monat wird bereits die Überwinterung vorbereitet: Eine wirksame Varroa-Behandlung, das rechtzeitige Auffüllen der Vorräte und der Verzicht darauf, aussichtslose Völker künstlich am Leben zu erhalten, sind Entscheidungen, die sich direkt auf das kommende Frühjahr auswirken werden.

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Die Schwächung einer Bienenkolonie ist selten auf einen einzelnen Faktor zurückzuführen: Meist handelt es sich um einen schrittweisen Prozess, bei dem mehrere Faktoren zusammenwirken und die Widerstandsfähigkeit des Superorganismus verringern. Diese Zusammenfassung stellt ein konzeptionelles Modell vor, das in drei sich selbst verstärkende Hauptspiralen gegliedert ist: eine Infektionsspirale, eine Abkühlungsspirale und eine Hungerspirale. Solange die Population ausreichend groß und gesund ist, kann das Bienenvolk vorübergehende Störungen kompensieren, aber wenn die Widerstandsfähigkeit abnimmt, werden die Regulationsmechanismen anfällig und die Dynamik der Schwächung beschleunigt sich. Der praktische Nutzen besteht darin, dem Imker zu helfen, schwache Signale früher zu erkennen und einzugreifen, bevor mehrere Spiralen gleichzeitig in Gang kommen.

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Von der Honigzarge bis zum verschlossenen Glas bestimmt jeder Schritt der Ernte die Qualität des Endprodukts. Dieser Artikel folgt der gesamten Prozesskette : Reife erkennen, sauber extrahieren, Kristallisation steuern und richtig abfüllen. Fehler am Anfang lassen sich später kaum mehr korrigieren — deshalb wird jede Entscheidung mit ihren praktischen Konsequenzen erklärt. Ein Artikel für Imker, die verstehen wollen warum, nicht nur wie.

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Im Dezember beginnt am Bienenstand eine Ruhephase, in der die ungestörte Überwinterung der Völker im Vordergrund steht. Die Imkerin oder der Imker beobachtet vor allem von aussen, sichert die Beuten nach Unwettern und wählt das Zeitfenster für die Winterbehandlung gegen Varroa sorgfältig, ohne die Brutfreiheit allein aus dem Kalender abzuleiten. Die ruhigere Zeit eignet sich zudem, um die Futtervorräte im Blick zu behalten, Material zu pflegen und die nächste Saison vorzubereiten.

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Es gibt mehrere Situationen, in denen diese imkerliche Maßnahme angezeigt ist; der schwerwiegendste Fall, der die größten Vorsichtsmaßnahmen erfordert, ist jedoch die Amerikanische Faulbrut. Der Inhalt dieses Merkblatts bezieht sich daher auf den besonderen Fall dieser Krankheit.

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Der Genfer Naturforscher wurde zu einem der größten Bienenexperten seiner Zeit, obwohl er sie nicht sehen konnte: Er war blind und führte seine Forschungen durch die Augen und Hände seines treuen Dieners François Burnens durch.

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Im Juni bleibt am Bienenstand viel in Bewegung, doch die Logik der Saison beginnt sich bereits zu verändern. Zwischen Tracht, Platzmangel, Schwärmen, Jungvolkbildung, Transhumanz (wandern mit den Bienen) und Varroa-Kontrolle muss der Imker zugleich noch sehr starke Völker begleiten und bereits den weiteren Verlauf des Sommers vorbereiten. Dieser Artikel zeigt die wichtigsten Themen und Arbeiten des Monats Juni in einer Logik, die auf die Realitäten der Imkerei in der Schweiz abgestimmt ist.

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Die Wintermonate eignen sich, um das gesamte imkerliche Material zu reinigen. Dies kann nicht nur dazu beitragen, bestimmte Krankheiten zu vermeiden, sondern es ist auch angenehm, im Frühjahr gut erhaltene Werkzeuge vorzufinden, die vor allem nicht kleben.

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Im Mai besteht eine einfache Möglichkeit, den eigenen Bestand zu vergrößern oder das Schwärmen eines zu stark entwickelten Volkes zu verhindern, in der Bildung eines Kunstschwarms.

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Der folgende imkerliche Jahreskalender wurde von einem Hobbyimker mit seiner eigenen Methode erstellt. Die monatlich auszuführenden Arbeiten hängen stark von der Region, der Höhenlage, dem Beutentyp, der Bienenrasse und vielen weiteren Faktoren ab. Dieser Kalender wurde mit dem Ziel erstellt, Anfängern unseres Verbands und unserer Region dabei zu helfen, ihre ersten Bienenvölker über das ganze Jahr hinweg zu führen und ihnen Antworten auf mögliche Fragen zu geben, die sich von Monat zu Monat stellen.

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Dieses offizielle Merkblatt beschreibt den Einsatz des FAM-Dispensers unter Verwendung von Formivar 70% und legt den Fokus auf Schutzmassnahmen, benötigtes Material, wichtige Punkte und ein klar strukturiertes Vorgehen. Besonders hervorgehoben wird, dass Ameisensäure (Formivar) stark ätzend ist und der Umgang grosse Vorsicht erfordert. Für Details und die vollständige Anleitung gilt das Merkblatt als verbindliche Referenz.

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Angesichts des heutigen Kontextes – Umweltverschmutzung, Pestizide, klimatische Veränderungen, Varroose usw. – steht die Imkerei vor vielfältigen Herausforderungen. Dieser Kontext erklärt jedoch nicht alles. Um wirksam handeln zu können, erscheint es notwendig, den „Gesundheitsaspekt“ der Bienenvölker ganzheitlich zu betrachten. Dabei wird davon ausgegangen, dass die biologischen Funktionsweisen der Biene jenen anderer Lebewesen ähneln und dass all diese Faktoren gemeinsam haben, vom Menschen beeinflusst werden zu können. Diese Überlegungen sollten die Eingriffe des Imkers im Sinne der Gesundheit seiner Bienen lenken.

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Der Artikel erklärt, wie die internen biologischen Mechanismen der Kolonie ein besseres Verständnis der saisonalen Entwicklungsunterschiede, der Bedeutung der Ernten bei günstigen Trachtbedingungen, des Übergangs von Sommer- zu Winterbienen sowie bestimmter Absterbeerscheinungen ermöglichen.

Die vorgestellten wissenschaftlichen Arbeiten heben die zentrale Rolle von Vitellogenin, Brutpheromonen und proteinhaltiger Nahrung für die soziale Organisation, das Überleben und die Anpassungsfähigkeit der Bienen an ihre Umgebung hervor.

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Welchen rechtlichen Status hat der Imker in der Schweiz? Ab wann gilt ein Bienenstock als bauliches Werk, für das eine Bewilligung erforderlich ist? Dieser Artikel fasst das im Jahr 2023 von Prof. Thierry Largey (Universität Lausanne) verfasste Rechtsgutachten zusammen, dessen Schlussfolgerungen Aufschluss über die Praxis der Imkerei geben, ohne jedoch eine rechtliche Prüfung des konkreten Falls zu ersetzen.

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Ein Bienenvolk kann ohne eine Königin nicht existieren. Sie ist das einzige fruchtbare weibliche Individuum der Kolonie. In der Regel gibt es pro Beute nur eine begattete, adulte Königin. Sie ist gewöhnlich die Mutter der meisten, wenn nicht aller Bienen des Volkes. Dank der von ihr abgegebenen Pheromone ist die Königin in der Lage, die Bienen ihrer Kolonie zu beeinflussen. Zudem werden Eigenschaften wie Vitalität, Sanftmut, Schwarmverhalten, Krankheitsresistenz und Leistungsfähigkeit maßgeblich durch die Königin bestimmt.

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Dieser Übersichtsartikel analysiert Verluste von Honigbienenvölkern aus immunologischer Perspektive und fokussiert darauf, wie vielfältige Umwelt- und ökologische Stressoren die Immunkompetenz beeinflussen. Er bündelt den aktuellen Wissensstand zu den angeborenen und sozialen Immunmechanismen von Apis mellifera und untersucht, wie Krankheitserreger, Parasiten, Pestizide und Ernährungsstress miteinander interagieren. Besonderes Augenmerk gilt synergistischen Effekten zwischen Stressoren und deren Implikationen für das Colony Collapse Disorder. Die Übersichtsarbeit diskutiert zudem ernährungsbezogene, naturstoffbasierte und technologische Strategien zur Unterstützung der Bienengesundheit, hebt jedoch zugleich die Notwendigkeit integrierter und evidenzbasierter Managementansätze hervor.

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Die von der Königin gelegten Eier durchlaufen mehrere Entwicklungsstadien. Das erste, das kaum drei Tage dauert, ist das kritischste, da es der Entwicklung des Nervensystems und des Verdauungssystems der schlüpfenden Larve im Inneren des Eis entspricht. Nach dem Schlüpfen beginnt das Larvenstadium mit der Entstehung einer Larve ohne Antennen, ohne Augen, ohne Beine und ohne Flügel, die drei Tage lang ausschließlich mit einem aus Gelée royale bestehenden Futter versorgt wird.

(Foto: kleinewelt)

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Bienenwachs ist ein biologisch relevantes Element innerhalb des Bienenvolkes. Es kann als Reservoir für Krankheitserreger und chemische Schadstoffe dienen und die Entwicklung der Brut sowie bestimmte Parameter der Leistungsfähigkeit des Bienenvolkes beeinflussen. Die strukturierte Bewirtschaftung des Wachskreislaufs, einschließlich der regelmäßigen Erneuerung der Brutwaben, erscheint somit als ein wissenschaftlich fundierter Hebel zur Verringerung der kumulativen Risikoanreicherung.

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Erkennen Sie die Krankheiten?

Machen Sie den Test: Versuchen Sie, die Krankheiten zu beurteilen!

Zum Vergrößern klicken Sie auf das Bild.

 

Leitfaden zur Bienengesundheit

 

► Für die Lösungen: siehe weiter unten

 

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Im Bienenstock dient Wasser, wie wir gesehen haben, vielfältigen Zwecken: Es ist sowohl für adulte als auch für unreife Individuen unverzichtbar und ermöglicht es den Bienen zudem, das Nest bei großer Hitze zu klimatisieren. Da Wasser im Stock praktisch nicht gespeichert wird, muss es je nach Bedarf kontinuierlich von außen herangeschafft werden. Diese Aufgabe übernehmen die Wasserträgerinnen, besondere Sammlerinnen, die ihre Arbeit selbst unter schwierigen Bedingungen verrichten.
 

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► Für Sie gelesen

Das sogenannte Ringverfahren der Königin wird als neue Methode vorgestellt, um die Eiablage vorübergehend zu unterbrechen, ohne die Königin einzusperren. Diese Zusammenfassung zeigt, was die ersten Studien tatsächlich belegen, was noch offen bleibt und was Imkerinnen und Imker in der Schweiz für die Varroa-Bekämpfung daraus vorsichtig ableiten können.

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Stellen Sie Ihre Frage zur Imkerei. Je genauer Ihre Beschreibung ist, desto hilfreicher und besser auf Ihre Situation zugeschnitten wird die Antwort sein.

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Die Asiatische Hornisse setzt ihre Ausbreitung seit ihrem Eintreffen in Frankreich vor 20 Jahren fort.

Im Jahr 2024 steht sie an den Toren des Wallis, und die Schlucht von Saint-Maurice wird für diesen sehr gut angepassten Eindringling mit hoher Wahrscheinlichkeit kein unüberwindbares Hindernis darstellen.

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Einige Akarizide, die im Rahmen alternativer Bekämpfungsstrategien gegen Varroa eingesetzt werden, wie beispielsweise Ameisensäure oder ätherische Öle, weisen nicht immer eine ausreichende Wirksamkeit auf. Als ergänzende Maßnahmen empfehlen wir die Entnahme von Drohnenbrut oder die Bildung junger Völker im Frühjahr. Diese Eingriffe zielen darauf ab, die Entwicklung der Varroa-Populationen zu verlangsamen und dadurch den Befallsdruck zu reduzieren. Sie haben den Vorteil, dass sie während der vollen Bienensaison durchgeführt werden können, während der Einsatz von Chemotherapie erhebliche Risiken einer Kontamination der Honigernte mit sich bringen würde.

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Die adaptiven Strategien der Imitation machen den Mimetismus zu einem Modell eines komplexen ko-evolutionären Mechanismus, an dem eine erste Art als Modell (z. B. Apis cerana) und eine zweite, imitierende Art (z. B. Varroa destructor), sehr häufig parasitisch, beteiligt sind. Varroa destructor, eine parasitische Milbe der Bienen, besitzt die Fähigkeit, die chemische Zusammensetzung der Kutikula ihres Wirts zu imitieren; darüber hinaus ist sie auch in der Lage, diese Zusammensetzung je nach parasitierter Art zu verändern.

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Schwärmen ist ein natürliches Reproduktionsverhalten des Bienenvolkes – für die Imkerei aber oft mit Verlusten, Mehraufwand und Unsicherheit verbunden. Dieser Artikel zeigt, warum Schwarmtrieb nicht einfach als genetisches Problem der Königin verstanden werden sollte, sondern im Zusammenspiel von Genetik, Königinnenalter, Tracht, Raumangebot und Völkerführung entsteht.

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Einen Sommerbrutling aus Bienen der Honigzargen zu bilden mag zur Erntezeit einfach erscheinen. Die Methode kann funktionieren, doch gegen Ende der Saison hängt ihr Erfolg vor allem davon ab, wie rasch die Volksbildung anläuft, welche Ressourcen zur Verfügung stehen und ob das Jungvolk noch rechtzeitig eine tragfähige Herbstpopulation aufbauen kann.

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Die winterliche Überlebensfähigkeit der Bienenvölker ist ein Thema, das unter Imkern aufgrund von Widersprüchen, Vorurteilen, Hypothesen und unterschiedlichen Positionen kontrovers diskutiert wird. Der erfahrene Imker stützt sich auf seine Erfahrung und verfolgt die Wetterverläufe von November bis März genau, um den Zeitpunkt der Wiederaufnahme der Eiablage durch die Königin und das zu beheizende Brutvolumen abzuschätzen. Der Imkeranfänger hingegen sieht sich mit den Fragen besorgter Kollegen konfrontiert: Soll im Winter gefüttert werden oder nicht?

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Krautige, ein- oder zweijährige Pflanze mit traubigen Blütenständen aus gelben Blüten und langen Schoten (Früchten). Raps ist eine wichtige Kulturpflanze in der Landwirtschaft und wird als Futterpflanze oder wegen seiner ölreichen Samen angebaut, die in der Industrie und in der Ernährung verwendet werden.

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Die von erfahrenen Imkerinnen und Imkern für die Ausbildung junger Kolleginnen und Kollegen vorgeschlagenen Artikel erinnern daran, dass die Bienenvölker für die Überwinterung sorgfältig isoliert werden sollten.

Eine neuere deutsche Studie berichtet jedoch, dass eine aufwendige Isolation der Völker weder beim Beginn der Brut noch bei der Frühjahrsentwicklung der Kolonie Vorteile bringt. Das Dogma der Isolation der Wintertraube gerät damit ins Wanken. Angesichts der Präzision der Thermoregulation der Wintertraube wird die interessierte Imkerin bzw. der interessierte Imker angeregt, die eigene imkerliche Praxis kritisch zu hinterfragen.

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Ausdauernde krautige Pflanzen mit gezähnten, rosettenförmig angeordneten Blättern. Die kräftigen Stängel tragen grosse Blütenstände, die aus zahlreichen zwittrigen Blüten bestehen, welche gelb, orange oder blau sein können. Der kugelförmige Fruchtstand besteht aus Samen, die dank ihres schirmförmigen Pappus durch den Wind verbreitet werden.
In der Schweiz gehören beispielsweise der Gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum officinale), die Wegwarte (Cichorium intybus) sowie verschiedene Arten der Pippau (Crepis sp.) und des Habichtskrauts (Hieracium sp.) zu den sogenannten «Löwenzahn-Formen» (deren Pollen nur schwer zu unterscheiden sind).

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Im Imkereifachhandel sind Rähmchen mit oder ohne Wachs sowie Bausätze zum Selbstmontieren erhältlich. Für ein fertig montiertes Rähmchen mit Wachs muss mit mindestens CHF 10 gerechnet werden.

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Der Drohn ist das Männchen der Honigbiene. Seine Kaste hängt von der Art des Eies, der Larvennahrung und der Art der Zelle ab. Er entsteht aus einem unbefruchteten Ei, das in eine Drohnenzelle gelegt wurde. Er ist das größte Insekt im Bienenvolk und an seinem gedrungenen Körper, seinem behaarten Brustkorb, seinen sehr großen Augen und seinem lauten Flug zu erkennen. Seine Hauptaufgabe besteht darin, bei der Befruchtung das Erbgut seiner Mutter weiterzugeben.

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Die chemische Bekämpfung von Schadorganismen ist seit Jahrtausenden bekannt. Bereits im antiken Griechenland wurden Schwefel, Blei oder Arsen eingesetzt. In neuerer Zeit waren die insektiziden Eigenschaften des Tabaks (Nikotin) bereits seit dem 17. Jahrhundert bekannt. Im 19. Jahrhundert machte die Chemie große Fortschritte, und neue Moleküle auf der Basis von Kupfersulfat ermöglichten die Bekämpfung von Pilzkrankheiten im Weinbau. Im 20. Jahrhundert wurden Quecksilbersalze zur Saatgutbehandlung eingesetzt. Aufgrund ihrer Toxizität wurden diese Substanzen jedoch rasch verboten.

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Die wichtigsten umweltbedingten Determinanten der Kastendifferenzierung bei Bienen gehen von der Larvennahrung aus: Gelée Royale stimuliert die Differenzierung der Larven zu Königinnen, während Bienenbrot zur Entwicklung von Arbeiterinnen führt. Diese Determinanten sind jedoch bislang nicht vollständig charakterisiert.

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Wie jedes Lebewesen ist auch die Biene Beute verschiedener Parasiten und pathogener Keime: Jede Kolonie beherbergt ein breites und vielfältiges Spektrum an Mikroben. Dennoch ist nicht jede Kolonie deshalb krank! Das liegt daran, dass die Biene – wie jedes Lebewesen – im Laufe der Evolution unterschiedliche Mechanismen entwickelt hat, um ihnen zu widerstehen: man spricht von Immunität. Die Biene verfügt, ebenso wie wir, über ein immunologisches Abwehrsystem, jedoch mit einigen Unterschieden.

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Um die Geheimnisse der Kristallisation zu entschlüsseln, erkunden die Autoren die Welt der Wissenschaft und dringen in das Innere des Produkts vor: Grundlagen der Chemie und Physik sowie ein wenig gesunder Menschenverstand sind unerlässlich, um diesen Prozess zu verstehen und die verschiedenen Faktoren aufzuzeigen, die ihn beeinflussen können.

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Innerhalb der Kolonie ist die Funktion der Drohnen oft wenig bekannt oder wird als zweitrangig angesehen. Dabei kommt den Männchen eine grundlegende Rolle bei der Weitergabe der genetischen Vielfalt zu. In sogenannten Drohnenansammlungen, die 1’000–15’000 Individuen umfassen, stammen sie aus zahlreichen unterschiedlichen Kolonien, teils aus Entfernungen von 10–15 km. Während des sogenannten Drohnenfluges begatten sie die Königinnen nacheinander (häufig bis zu 20 aufeinanderfolgende Paarungen) und gewährleisten so eine genetische Durchmischung, die Inzucht verhindert.

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Der Götterbaum (Ailanthus altissima), auch als Japanischer Scheinlackbaum bekannt, ist ein Baum aus der Familie der Simaroubaceae, der eine Höhe von 25 bis 30 Metern erreichen kann. Er stammt aus Ostasien und wurde im 18. Jahrhundert gezielt nach Europa eingeführt, zunächst zu Zierzwecken, vor allem jedoch im Zusammenhang mit der Seidenproduktion, da die Pflanze als Nahrung für einen Schmetterling, den Ailanthus-Seidenspinner (Samia cynthia), diente, der den Maulbeerseidenspinner (Bombyx mori) ersetzen sollte.

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