Wie sehen die Bienen? Das Komplexauge der Biene ermöglicht ihr...
- Das reine Rot auf dieselbe Weise wie der Mensch zu sehen.
- Eine sich bewegende Blüte besser zu erkennen als eine unbewegte.
- In der Nacht klar im Dunkeln zu sehen.
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Richtige Antwort: 2.
Eine sich bewegende Blüte besser zu erkennen als eine unbewegte.
Warum?
Das Komplexauge der Biene ist besonders gut an die Erkennung von Bewegungen angepasst. Wenn sich ein Objekt in ihrem Sichtfeld bewegt, werden die Ommatidien nacheinander stimuliert, was es der Biene ermöglicht, die Positionsänderungen rasch wahrzunehmen.
Eine vom Wind leicht hin und her bewegte Blüte kann so leichter zu erkennen sein als eine völlig unbewegte Blüte, vor allem in einer komplexen visuellen Umgebung.
Was man verstehen sollte
Das Sehen der Biene ist nicht einfach eine Miniaturversion des menschlichen Sehens. Sie nimmt insbesondere das Ultraviolett, das Blau und das Grün wahr, aber nicht das reine Rot wie wir. Eine Fläche, die wir rot sehen, kann von der Biene dennoch wahrgenommen werden, wenn sie auch im Ultraviolett reflektiert.
Die Bienen sehen nicht klar im Dunkeln. In der Dunkelheit der Beute orientieren sie sich vor allem mithilfe anderer Sinne, insbesondere des Tastsinns, der Antennen, der Gerüche und der Berührungen mit den anderen Bienen.
Zum Merken
Das Komplexauge der Biene ist sehr wirksam, um rasche Bewegungen und Veränderungen in der Umgebung zu erkennen. Für den Imker gilt es zu vermeiden, das menschliche Sehen direkt auf jenes der Biene zu übertragen, insbesondere bei den Farben.

