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Kommunizieren Varroa-Milben miteinander?

Kommunizieren die Varroamilben untereinander?

  1. Nein, sie leben völlig solitär im Volk.
  2. Ja, durch hochfrequente Vibrationen zwischen Artgenossen.
  3. Ja, durch die Abgabe und die Wahrnehmung von Pheromonen.
  4. Ja, durch Farbveränderungen ihrer Hülle.

Richtige Antwort: 3.
Ja, durch die Abgabe und die Wahrnehmung von Pheromonen.

Warum?

Die Varroamilben kommunizieren nicht wie die Bienen, mit Tänzen oder einer komplexen sozialen Organisation. Doch sie nutzen chemische Signale. Bestimmte Pheromone spielen insbesondere eine Rolle im Fortpflanzungsverhalten der Milben im Innern der Zellen der verdeckelten Brut.

 

Was man verstehen sollte

In der Beute hängt die Varroa stark von den chemischen Signalen ihrer Umgebung ab. Sie nimmt Hinweise wahr, die mit den erwachsenen Bienen, der Brut und ihren Artgenossen verbunden sind. Diese Informationen helfen ihr, sich zu bewegen, den richtigen Zeitpunkt zu wählen, um in eine Zelle einzudringen, und ihre Fortpflanzung sicherzustellen.

Die Farbunterschiede zwischen weisslichen unreifen Formen und braunroten erwachsenen Formen bestehen, doch sie stellen kein Kommunikationssystem dar. Ebenso können Vibrationen Teil der sensorischen Umgebung der Beute sein, ohne die hier erwartete Antwort zu sein.

 

Zum Merken

Die Varroa ist blind, aber sie ist sensorisch nicht isoliert. Ihr parasitärer Erfolg beruht zu einem grossen Teil auf ihrer Fähigkeit, sehr feine chemische Signale im Bienenvolk zu nutzen.

 

Zur Vertiefung

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